Isack Hadjar startet 2026 an der Seite von Max Verstappen. Der Red-Bull-Rookie gibt Einblicke in die Zusammenarbeit mit dem Weltmeister.
Bei Red Bull gilt das zweite Cockpit neben Max Verstappen schon lange als Himmelfahrtskommando. Nach dem Abgang von Daniel Ricciardo demontierte der Holländer seine Teamkollegen, Pierre Gasly, Alexander Albon, Sergio Perez, Liam Lawson und zuletzt Yuki Tsunoda.
Sein neuer Stallgefährte Isack Hadjar zeichnet nach den Tests in Bahrain ein positives Bild der Zusammenarbeit mit dem Weltmeister. „Max verheimlicht keine Daten“, stellt Hadjar gegenüber Autohebdo klar. „Er hält mir gegenüber keine Informationen zurück und beantwortet all meine Fragen. Und da er immer gut auf der Strecke performt, kann man unsere Daten gut miteinander vergleichen.“
Hadjar: Verstappen „lügt nicht“
Hadjar betont, dass die Aussagen des Niederländers mit den Telemetriedaten übereinstimmen. „Er lügt nicht“, sagt er deutlich. Für ihn sei entscheidend, dass Feedback und Daten deckungsgleich seien, das erleichtere die eigene Entwicklung enorm.

Sportlich ordnet Hadjar Red Bull jedoch vorsichtig ein. „Sicher ist jedenfalls, dass wir nicht die Schnellsten sind“, erklärt er. Im schlimmsten Fall sehe er das Team als viertstärkste Kraft im Feld. Ein mögliches Ergebnis wie Platz acht in Melbourne wäre für ihn kein Rückschritt, sondern ein realistischer Startpunkt.
Besonders stark schätzt Hadjar derzeit Ferrari ein, auch Mercedes und McLaren lägen auf Augenhöhe. Mit Blick auf Red Bull zeigt er sich dennoch optimistisch: Die Zuverlässigkeit stimme, die Rennpace sehe solide aus. „Ich erwarte, zumindest zu Saisonbeginn, dass wir im Rennen konkurrenzfähiger sein werden als im Qualifying.“
Zwei Wochen vor dem Saisonstart scheint das Verhältnis zwischen Hadjar und Verstappen also stabil – und der Einblick des Franzosen zeigt: Hinter den Kulissen arbeitet Red Bull offenbar eng zusammen.
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