Bernd Mayländer schreibt Geschichte: Beim Australien-GP fährt der Safety-Car-Pilot seinen 500. Grand Prix in der Formel 1.
Ein deutscher Rekord in der Formel 1, den selbst die großen Weltmeister nicht erreicht haben: Beim Saisonauftakt in Melbourne feiert Bernd Mayländer seinen 500. Grand Prix. Der 54-Jährige ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der Königsklasse, allerdings nicht als Rennfahrer, sondern als Fahrer des Safety Cars.
Seit 1999 steuert Mayländer das offizielle Sicherheitsfahrzeug der Formel 1 und sorgt dafür, dass Rennen bei Unfällen oder gefährlichen Situationen kontrolliert neutralisiert werden. Damals wurde er vom legendären Renndirektor Charlie Whiting für den Job verpflichtet, nach einem Gespräch bei einer Tasse Kaffee.

Formel 1: Mayländer strebt viele weitere Rennen an
Der ehemalige DTM- und Porsche-Supercup-Pilot bezeichnet sich selbst als „Vollgas-Head“ mit Motorsport-DNA. Trotz seiner besonderen Rolle ist er ein zentraler Bestandteil jedes Rennwochenendes. Wenn das Safety Car ausrückt, verlangsamt Mayländer das Feld, bis die Strecke wieder sicher ist.
Interessant: Das Safety Car gehört erst seit 1993 dauerhaft zum Formel-1-Reglement, nachdem es zuvor nur sporadisch eingesetzt wurde. Heute ist es ein unverzichtbarer Bestandteil der Rennleitung.
Auch mit 54 Jahren denkt Mayländer noch lange nicht ans Aufhören. Sein nächstes Ziel hat er bereits im Blick: „Die 600 habe ich fest im Blick, 700 könnten es auch werden und 750 wäre natürlich eine tolle Zahl.“
Beim Australien-Grand-Prix schreibt der Schwabe nun ein weiteres Kapitel Formel-1-Geschichte – mit seinem 500. Einsatz im Safety Car.
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