Valtteri Bottas darf beim Formel-1-Auftakt 2026 doch ohne Startplatzstrafe starten. Eine neue FIA-Regel sorgt dafür, dass der Vorfall aus 2024 inzwischen verjährt ist.
Für Valtteri Bottas hat sich kurz vor dem Saisonauftakt der Formel-1-Saison 2026 eine unerwartete Wendung ergeben. Der Finne muss beim Grand Prix von Australien doch keine Startplatzstrafe antreten, obwohl eigentlich noch eine alte Strafe aus der Saison 2024 offen war.
Bottas kehrt 2026 mit dem neuen Cadillac-Team in die Formel 1 zurück. Nach seinem Abschied bei Sauber Ende 2024 hatte er ein Jahr Pause vom Stammcockpit eingelegt. Genau diese Pause sorgte nun dafür, dass die ursprünglich verhängte Strafe nicht mehr gültig ist.
Der Vorfall, der zur Strafe führte, ereignete sich beim Saisonfinale 2024 in Abu Dhabi. Damals erhielt Bottas eine Startplatzrückversetzung für sein nächstes Rennen. Da er 2025 jedoch nicht als Stammfahrer in der Formel 1 unterwegs war, hätte er diese Strafe eigentlich erst beim Saisonauftakt 2026 in Melbourne absitzen müssen. Doch eine Regeländerung der FIA hat die Situation nun komplett verändert.
Neue FIA-Regel sorgt für Verjährung
Im überarbeiteten sportlichen Reglement wurde festgelegt, dass Startplatzstrafen nur noch dann gültig sind, wenn ein Fahrer innerhalb von zwölf Monaten nach dem Vorfall wieder an einem Rennen teilnimmt.
Der entscheidende Punkt: Der Vorfall aus Abu Dhabi 2024 liegt inzwischen mehr als ein Jahr zurück. Dadurch gilt die Strafe laut FIA-Reglement als verjährt. Bottas bestätigte die Entscheidung in Melbourne selbst: „Anscheinend ist die Sache wegen der neuen Regeln vom Tisch. Also: keine Startplatzstrafe.“
Die FIA bestätigte zudem, dass diese Regel auch rückwirkend angewendet wird. Damit ist die alte Strafe offiziell gelöscht und Bottas darf von der Position starten, die er im Qualifying erreicht.
Cadillac steht trotzdem vor schwierigem Saisonstart
Praktisch hätte die Strafe für Bottas ohnehin nur begrenzte Auswirkungen gehabt. Dem neuen Cadillac-Team wird zum Saisonbeginn noch ein deutlicher Rückstand auf die Konkurrenz nachgesagt. Ein Einzug ins Q2 gilt aktuell als schwierig, weshalb eine mögliche Startplatzstrafe vermutlich ohnehin kaum Einfluss auf die Startposition gehabt hätte.
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