Die Formel 1 startet in Melbourne in eine neue Saison und Mercedes gibt das Tempo vor. George Russell sicherte sich im Qualifying die Pole-Position und startet gemeinsam mit Teamkollege Kimi Antonelli aus der ersten Reihe.
Hinter den beiden Mercedes sorgt Isack Hadjar im Red Bull für eine Überraschung. Der Franzose startet von Rang drei, allerdings mit deutlichem Rückstand auf die Silberpfeile. Neben ihm steht Charles Leclerc im Ferrari auf Startplatz vier. Die dritte Reihe bilden die beiden McLaren-Piloten Oscar Piastri und Lando Norris, dahinter folgt Lewis Hamilton im Ferrari.
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Racing Bulls stark – Audi in den Top 10
Einen starken Qualifying-Auftritt zeigten auch die Racing Bulls: Liam Lawson startet von Platz acht, Rookie Arvid Lindblad von Rang neun. Die Top Ten komplettiert Audi-Pilot Gabriel Bortoleto, der trotz eines technischen Problems nach Q2 noch ins finale Qualifying-Segment einzog. Teamkollege Nico Hülkenberg startet direkt dahinter von Rang elf.
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Für Max Verstappen verlief das Qualifying dagegen katastrophal. Der Weltmeister verlor auf seiner ersten schnellen Runde die Kontrolle über seinen Red Bull und schlug in die Streckenbegrenzung ein. Damit muss der Niederländer den Grand Prix von Startplatz 20 aufnehmen und auf eine Aufholjagd hoffen.

Fahrer warnen vor Überhol-Fiasko beim F1-Saisonstart
Viele Fahrer derweil befürchten, dass Überholen mit den neuen Autos deutlich schwieriger wird. Ferrari-Star Charles Leclerc gehört zu den größten Skeptikern. „Überholen war eines der ersten Dinge, die mir aufgefallen sind, als wir versucht haben, gegeneinander zu fahren“, sagt der Monegasse. Ein Grund: DRS gibt es 2026 nicht mehr. Stattdessen sollen Fahrer mit einem sogenannten Overtake-Modus zusätzliche Energie einsetzen. Der Effekt ist jedoch deutlich kleiner. „Overtake bringt ein oder zwei Zehntel. Mit DRS waren es sieben oder acht“, rechnet Carlos Sainz vor.
Gleichzeitig spielt auch das Energiemanagement eine große Rolle. Wer zu viel Energie für ein Überholmanöver verbraucht, muss danach oft wieder aufladen – und verliert den Vorteil sofort wieder.
Mercedes sieht die Situation dagegen entspannter. George Russell hält die Kritik für verfrüht: „Diese Diskussion zu führen, bevor die Saison überhaupt begonnen hat, ist voreilig.“ Sein Teamkollege Kimi Antonelli glaubt sogar an spektakuläre Szenen: „Das Energiemanagement wird der Schlüssel sein – und es könnte Manöver geben, mit denen niemand rechnet.“
Formel 1 Australien: Die Startaufstellung für das Rennen
| Startposition | Fahrer | Team |
|---|---|---|
| 1 | George Russell | Mercedes |
| 2 | Kimi Antonelli | Mercedes |
| 3 | Isack Hadjar | Red Bull |
| 4 | Charles Leclerc | Ferrari |
| 5 | Oscar Piastri | McLaren |
| 6 | Lando Norris | McLaren |
| 7 | Lewis Hamilton | Ferrari |
| 8 | Liam Lawson | Racing Bulls |
| 9 | Arvid Lindblad | Racing Bulls |
| 10 | Gabriel Bortoleto | Audi |
| 11 | Nico Hülkenberg | Audi |
| 12 | Oliver Bearman | Haas |
| 13 | Esteban Ocon | Haas |
| 14 | Pierre Gasly | Alpine |
| 15 | Alexander Albon | Williams |
| 16 | Franco Colapinto | Alpine |
| 17 | Fernando Alonso | Aston Martin |
| 18 | Sergio Perez | Cadillac |
| 19 | Valtteri Bottas | Cadillac |
| 20 | Max Verstappen | Red Bull |
| 21 | Carlos Sainz | Williams |
| 22 | Lance Stroll | Aston Martin |
Formel-1-Rennen am Sonntag live: TV-Zeiten im Überblick
08. März 2026
Rennen 05:00 Uhr
03:05 Uhr: ServusTV
03:30 Uhr: Sky Sport F1
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