Formel 1

Formel 1 in Australien: Startaufstellung zum Rennen

Formel 1 Australien 2026 George Russell Mercedes
George Russell. Credit: Steven Tee/LAT Images/Pirelli

Die Formel 1 startet in Melbourne in die neue Saison. Das ist die Startaufstellung für den GP Australien. Fahrer erwarten Überholprobleme.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Die Formel 1 startet in Melbourne in eine neue Saison und Mercedes gibt das Tempo vor. George Russell sicherte sich im Qualifying die Pole-Position und startet gemeinsam mit Teamkollege Kimi Antonelli aus der ersten Reihe.

Hinter den beiden Mercedes sorgt Isack Hadjar im Red Bull für eine Überraschung. Der Franzose startet von Rang drei, allerdings mit deutlichem Rückstand auf die Silberpfeile. Neben ihm steht Charles Leclerc im Ferrari auf Startplatz vier. Die dritte Reihe bilden die beiden McLaren-Piloten Oscar Piastri und Lando Norris, dahinter folgt Lewis Hamilton im Ferrari.

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Racing Bulls stark – Audi in den Top 10

Einen starken Qualifying-Auftritt zeigten auch die Racing Bulls: Liam Lawson startet von Platz acht, Rookie Arvid Lindblad von Rang neun. Die Top Ten komplettiert Audi-Pilot Gabriel Bortoleto, der trotz eines technischen Problems nach Q2 noch ins finale Qualifying-Segment einzog. Teamkollege Nico Hülkenberg startet direkt dahinter von Rang elf.

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Technik-Ära. Das sind die neuen Regeln

Für Max Verstappen verlief das Qualifying dagegen katastrophal. Der Weltmeister verlor auf seiner ersten schnellen Runde die Kontrolle über seinen Red Bull und schlug in die Streckenbegrenzung ein. Damit muss der Niederländer den Grand Prix von Startplatz 20 aufnehmen und auf eine Aufholjagd hoffen.

Formel 1 Isack Hadjar Red Bull Australien 2026
Isack Hadjar. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

Fahrer warnen vor Überhol-Fiasko beim F1-Saisonstart

Viele Fahrer derweil befürchten, dass Überholen mit den neuen Autos deutlich schwieriger wird. Ferrari-Star Charles Leclerc gehört zu den größten Skeptikern. „Überholen war eines der ersten Dinge, die mir aufgefallen sind, als wir versucht haben, gegeneinander zu fahren“, sagt der Monegasse. Ein Grund: DRS gibt es 2026 nicht mehr. Stattdessen sollen Fahrer mit einem sogenannten Overtake-Modus zusätzliche Energie einsetzen. Der Effekt ist jedoch deutlich kleiner. „Overtake bringt ein oder zwei Zehntel. Mit DRS waren es sieben oder acht“, rechnet Carlos Sainz vor.

Gleichzeitig spielt auch das Energiemanagement eine große Rolle. Wer zu viel Energie für ein Überholmanöver verbraucht, muss danach oft wieder aufladen – und verliert den Vorteil sofort wieder.

Mercedes sieht die Situation dagegen entspannter. George Russell hält die Kritik für verfrüht: „Diese Diskussion zu führen, bevor die Saison überhaupt begonnen hat, ist voreilig.“ Sein Teamkollege Kimi Antonelli glaubt sogar an spektakuläre Szenen: „Das Energiemanagement wird der Schlüssel sein – und es könnte Manöver geben, mit denen niemand rechnet.“

Formel 1 Australien: Die Startaufstellung für das Rennen

StartpositionFahrerTeam
1George RussellMercedes
2Kimi AntonelliMercedes
3Isack HadjarRed Bull
4Charles LeclercFerrari
5Oscar PiastriMcLaren
6Lando NorrisMcLaren
7Lewis HamiltonFerrari
8Liam LawsonRacing Bulls
9Arvid LindbladRacing Bulls
10Gabriel BortoletoAudi
11Nico HülkenbergAudi
12Oliver BearmanHaas
13Esteban OconHaas
14Pierre GaslyAlpine
15Alexander AlbonWilliams
16Franco ColapintoAlpine
17Fernando AlonsoAston Martin
18Sergio PerezCadillac
19Valtteri BottasCadillac
20Max VerstappenRed Bull
21Carlos SainzWilliams
22Lance StrollAston Martin

Formel-1-Rennen am Sonntag live: TV-Zeiten im Überblick

08. März 2026
Rennen 05:00 Uhr
03:05 Uhr: ServusTV
03:30 Uhr: Sky Sport F1
04:40 Uhr: SRF zwei
Hier gibt’s alle Infos zur Formel 1 im TV.

Free-TV und Pay-TV: Wer zeigt die Formel 1?

In Deutschland laufen Training und Qualifying weiterhin ausschließlich bei Sky. Neben dem klassischen TV-Sender können Fans die Sessions auch über die Streamingdienste Sky GO und WOW verfolgen.

In Österreich zeigt ServusTV das Rennwochenende im Free-TV. Der Sender bietet zusätzlich einen Livestream über ServusTV On an.

In der Schweiz wird das Qualifying ebenfalls frei empfangbar übertragen: SRF 2 zeigt die Session live, während das dritte freie Training dort nicht im Programm ist.

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Credit: Sky

Mit dem Sky-Sport-Paket gibt es alle Inhalte linear im TV und zusätzlich per App auf mobilen Geräten. Außerdem zeigt Sky auch die Rennen der Formel 2 und Formel 3 sowie den Porsche Supercup sowie ausgewählte historische Grands Prix. Im Paket enthalten sind auch MotoGP, Tennis, Golf, der Bundesliga-Freitag uvm.

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Wer kein klassisches Pay-TV möchte, kann die Formel 1 über den Streamingdienst WOW verfolgen. Dort laufen alle Sky-Sport-Inhalte live auf Smartphone, Tablet, Smart-TV oder Laptop.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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