Nach der NLS-Disqualifikation meldet sich Verstappens Team zu Wort. Winward Racing spricht von einem schmerzhaften Fehler und richtet den Fokus klar auf das 24h-Rennen.
Nach dem bitteren Nordschleifen-Drama meldet sich nun auch das Team von Max Verstappen selbst zu Wort und zeigt sich sichtlich getroffen. In einem Statement auf Instagram schreibt Winward Racing:
„Platz 1 auf der Strecke. Disqualifiziert nach dem Rennen. Das tut weh. Leider hat ein Fehler innerhalb des Teams dazu geführt, dass die Rennleitung das Siegerauto nachträglich disqualifiziert hat. Das war unser erster Einsatz als Mercedes-AMG Performance Team auf der Nürburgring-Nordschleife.“
Weiter heißt es in dem Post: „Wir möchten uns bei allen entschuldigen, die uns unterstützt haben. Jetzt werden wir den Tag genau analysieren, uns sorgfältig auf die nächsten Rennen vorbereiten und den Fokus komplett auf das 24h-Rennen am Nürburgring legen.“

Damit bestätigt das Team offen, was bereits feststand: Ein interner Fehler führte zur Disqualifikation des Mercedes-AMG GT3 #3 von Verstappen, Daniel Juncadella und Jules Gounon. Der Grund: Es wurden sieben statt der erlaubten sechs Reifensätze eingesetzt.
Dominanter Sieg – am Ende wertlos
Besonders bitter: Auf der Strecke war das Trio überlegen. Nach Pole-Position kontrollierte Verstappen das Rennen über weite Strecken und gewann mit fast einer Minute Vorsprung, eine echte Machtdemonstration auf der Nordschleife. Doch der Triumph wurde nachträglich aberkannt. Der Sieg ging stattdessen an den Rowe-BMW #99.
Trotz des Rückschlags richtet das Team den Fokus klar auf die Zukunft, allen voran auf das große Ziel:
das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Denn eines hat das Wochenende trotz allem gezeigt: Speed und Potenzial sind da, jetzt müssen nur noch die Abläufe stimmen.
Rein nach den Ergebnissen blickt Verstappen auf einen Horrormärz. Erst der Crash in Q1 beim GP Australien mit einem sechsten Rang im Rennen, anschließend der Ausfall in China und nun die Disqualifikation in der Eifel. Kommendes Wochenende kann es in dieser Hinsicht für den viermaligen Forme-1-Weltmeister beim GP Japan nur besser werden.
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