Max Verstappen sorgt beim Medientag in Japan für einen Eklat: Der Weltmeister wirft einen Journalisten aus seiner Runde.
Max Verstappen weiß, was er will und was nicht. Und mit genau dieser Herangehensweise hat der viermalige Weltmeister beim Medientag zum Großen Preis von Japan für einen ungewöhnlichen Zwischenfall gesorgt. Der Red-Bull-Pilot hat seine Medienrunde unterbrochen und einen Journalisten aufgefordert, den Raum zu verlassen.
Die Szene ereignet sich am Donnerstag in der Red-Bull-Hospitality. Noch bevor die erste Frage gestellt werden kann, fällt Verstappen einem Reporter ins Wort.
Verstappen schickt Reporter raus
„Eine Sekunde“, sagt der Niederländer und macht sofort klar: „Ich werde nicht sprechen, bevor er gegangen ist.“

Gemeint ist der britische Journalist Giles Richards („The Guardian“). Der reagiert überrascht und fragt nach: „Ich? Wirklich jetzt?“ Verstappen bleibt knallhart: „Ja, geh raus.“
Der Reporter verlässt daraufhin tatsächlich den Raum. Erst danach beginnt Verstappen seine Medienrunde, als wäre nichts gewesen.
Der Ursprung des Konflikts geht bis zum Saisonfinale 2025 in Abu Dhabi zurück. Damals hatte Richards Verstappen auf einen Vorfall mit George Russell angesprochen.
Beim Rennen in Barcelona war der Red Bull-Star dem Mercedes-Piloten ins Auto gefahren. Die Strafe: zehn Sekunden und ein massiver Punkteverlust.

Am Ende fehlten Verstappen genau diese Zähler im Titelkampf gegen Lando Norris.
Grinsen des Reporters war Schuld
Die entsprechende Nachfrage hatte den Niederländer bereits damals verärgert. Sein Vorwurf: Vor allem die englischen Medien würden sich zu sehr auf einzelne Szenen konzentrieren und den Rest der Saison ausblenden.
F1-Insider.com weiß zudem: Besonders Richards Mimik hatte Verstappen damals verärgert. Nach dem Gewinn des WM-Titels durch den Engländer Lando Norris konnte sich der Reporter bei seiner Frage offenbar ein Grinsen nicht verkneifen. Das hat Verstappen ihm nicht vergessen und nun Konsequenzen gezogen.
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