Formel 1

Darum ist Red Bull plötzlich nur noch ein Mittelfeldteam

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Japan 2026
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool
Alex Warneke
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Red Bull rutscht ins Mittelfeld ab: Verstappen kämpft mit Balance-Problemen, das Auto bleibt ein Rätsel und plötzlich fehlt jede Konkurrenzfähigkeit.

Der Absturz ist unübersehbar: Max Verstappen findet sich in Suzuka im Mittelfeld wieder, wie bereits in China. Platz zehn im Training, über eine Sekunde Rückstand, fremde Zahlen für das so erfolgsverwöhnte Red Bull-Team.

Auch im Longrun fehlt der Speed. Während Andrea Kimi Antonelli im Mercedes die Pace vorgibt, liegt Verstappen im Schnitt rund 1,5 Sekunden zurück. Statt mit McLaren oder Ferrari zu kämpfen, orientiert sich Red Bull aktuell eher Richtung Haas.

„Das war nicht wirklich gut heute. Die Balance stimmt nicht, uns fehlt Grip. Das Auto fühlte sich in beiden Trainings komplett unterschiedlich an, aber beides war nicht gut“, ordnet Verstappen ein.

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Japan 2026
Max Verstappen. Credit: Clive Mason/Getty Images

Tiefgreifende Probleme bei Red Bull

Noch alarmierender als die nackten Zeiten ist die Analyse dahinter. Teamchef Laurent Mekies spricht selbst von einem Rätsel: „Wir liegen weit zurück, uns fehlt ordentlich was an Performance. Uns ist es nicht gelungen, den Fahrern ein Auto zu geben, mit dem sie ans Limit gehen können.“

Nicht nur die Pace fehlt, die Fahrer können sie gar nicht abrufen. Besonders in den schnellen Passagen von Suzuka zeigt sich das Problem deutlich: Untersteuern und Übersteuern im Wechsel, fehlendes Vertrauen. Mekies bestätigt: „In den Highspeed-Kurven sieht das Auto besonders schlecht aus. Es gibt einige Aspekte, die wir noch nicht verstehen.“

Genau hier liegt der eigentliche Unterschied zu den dominanten Jahren. In den Vorsaisons konnte Verstappen die fehlenden Extra-Zehntel rausholen, oder das Setup mit seinen Ingenieuren drehen und plötzlich wieder vorne auftauchen. Doch beim RB22 sind die Probleme tiefgreifender.

Unter anderem soll das neue Fabrikat mit einem Übergewicht von etwa 15 Kilogramm kämpfen. Nach Informationen von F1-Insider soll die Extralast erst Richtung Sommer abgelegt werden können.

Mekies bleibt vorsichtig optimistisch: „Es ist nicht das erste Mal, dass wir vor solchen Aufgaben stehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir wieder in die Spur finden.“

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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