Max Verstappen deutet einen weiteren NLS-Start vor dem 24h-Rennen an. Der Holländer dürfte beim 24h Qualifiers wieder im Mercedes-AMG GT3 sitzen.
Für Max Verstappen öffnet sich ein unerwartetes Zeitfenster. Nach den Absagen der Formel-1-Rennen in Saudi-Arabien und Bahrain könnte er zusätzliche Einsätze auf der Nürburgring-Nordschleife bekommen. Doch wie konkret sind die Pläne wirklich?
Die Nürburgring-Langstrecken-Serie hatte ihren Kalender extra angepasst, damit Verstappen vor den 24 Stunden Nürburgring ein Vorbereitungsrennen fahren kann. Nach seiner Premiere im Mercedes-AMG GT3 ist jetzt sogar noch mehr möglich. Sowohl der dritte NLS-Lauf als auch die 24h-Qualifiers rücken in den Fokus.

Doch zumindest eine der beiden Optionen ist direkt wieder vom Tisch. „NLS3 geht nicht, weil mein Team zur gleichen Zeit in Paul Ricard fährt, also können wir das nicht machen“, stellt Verstappen klar. Die Hoffnungen der Fans auf einen kurzfristigen Doppelstart bekommen damit einen Dämpfer.
Verstappen wahrscheinlich im April auf der Nordschleife
Ganz anders sieht es bei den Qualifiers (18./19. April) aus. Hier lässt sich der Niederländer alle Türen offen: „Momentan ist da nur Lucas Auer im Auto, also würde ich mich ein bisschen schlecht fühlen, wenn er alles alleine machen müsste“, sagt er.
Zumal er selbst den Bedarf sieht. „Weil Daniel Juncadella und Jules Gounon nicht können, würde es Sinn machen, wenn ich es machen könnte.“
Der Red Bull-Star weiter: „Am Ende des Tages geht es natürlich darum, sicherzustellen, dass alle vier Fahrer gute Erfahrungen sammeln und ein gutes Gefühl mit dem Auto haben.“ In puncto Erfahrung ist Verstappen klar im Hintertreffen gegenüber seinen Teamkollegen. Auer und Gounon sind als Mercedes-Werksfahrer bestens mit dem AMG GT3 vertraut.

„Ich muss vielleicht noch ein bisschen im Regen fahren, auch im Dunkeln“, räumt der viermalige Champion ein. Genau die Bedingungen also, die das 24-Stunden-Rennen zur Herausforderung machen. Da kommt ihm die angesetzte Rennzeit von 17:30 bis 21:30 Uhr vom ersten der zwei Qualifiers-Läufe natürlich entgegen.
Heißt: Ein weiterer Nordschleifen-Einsatz ist kein Bonus, sondern Teil des Plans. Die finale Entscheidung steht zwar noch aus. Doch vieles deutet darauf hin, dass der viermalige Formel-1-Weltmeister bald wieder auf der legendären Strecke auftaucht.
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