Charles Leclerc geht offenbar einen ungewöhnlichen Weg: Mit eigenem Analyse-Team will er das Batteriemanagement optimieren.
Bei Ferrari wird der große Angriff geplant, aber offenbar nicht nur intern. Charles Leclerc schlägt einem Medienbericht aus Italien zufolge einen ungewöhnlichen Weg ein, um endlich ganz nach vorne zu kommen. Der Monegasse soll sich ein eigenes, externes Analyse-Team aufgebaut haben. Ziel: In Zusammenarbeit mit Software-Beratern Herr des Batteriemanagements werden, um noch mehr aus seinem SF-26 herauszuholen.
Die Ausgangslage ist klar: Ferrari ist 2026 zwar konkurrenzfähig, aber noch nicht auf Augenhöhe mit Mercedes. Vor allem auf den Geraden fehlt es an Leistung, das Energiemanagement bleibt eine Baustelle.
Leclerc „hat sich eigenes Team zusammengestellt“
Und genau hier setzt der Scuderia-Star offenbar selbst an. Laut dem italienischen F1-Analysten Federico Albano hat der Ferrari-Star „ein eigenes Team zusammengestellt, das sich ausschließlich mit den Daten beschäftigt. Und das ist keine Gruppe von Ferrari, sondern sein eigener Kreis.“

Dabei liefert Leclerc eigentlich ab. In allen drei Rennen stand Ferrari auf dem Podium, in der WM liegt er auf Rang drei. Trotzdem fehlen bereits 23 Punkte auf Spitzenreiter Kimi Antonelli.
Gleichzeitig arbeitet Ferrari im Hintergrund bereits an einem Mega-Upgrade für Miami. Nach Informationen aus Italien soll „das halbe Auto“ verändert werden, mit Fokus auf mehr Effizienz und Top-Speed. Doch offenbar reicht Leclerc das nicht. Er gibt Vollgas, auch im Teamkollege Lewis Hamilton auf Abstand zu halten.
Für Albano ist der Schritt ein klares Zeichen: „Das zeigt, wie ernsthaft und professionell Charles arbeitet.“ Und weiter: „Viele Fahrer reagieren frustriert, wenn sie kein Siegerauto haben. Aber er geht den anderen Weg und analysiert jedes Detail.“
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