Nach Bahrain und Saudi-Arabien wächst die Sorge: Der Nahost-Konflikt könnte den Motorsport noch schwerer treffen.
Die Formel 1 steckt mitten in einer ungeplanten Zwangspause und die Gründe dafür könnten noch lange nachwirken. Nach den abgesagten Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien wächst im Fahrerlager die Sorge: War das erst der Anfang?
Der Auslöser ist der Konflikt im Nahen Osten. Seit den militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und dem Iran geraten zudem die Lieferketten immer mehr unter Druck, mit direkten Auswirkungen auf den Motorsport.
Erste Folgen des Nahost-Konflikts bereits spürbar
Die Formel 1 ist bereits vom Konflikt betroffen. Die Grands Prix in Bahrain und Saudi-Arabien wurden gestrichen, Ersatzrennen gibt es keine. Stattdessen ist eine ungewöhnlich lange fünfwöchige Pause im Kalender entstanden.

Schon zuvor war ein geplanter Regenreifentest von Pirelli in Bahrain abgesagt worden. Doch nicht nur die Formel 1 ist betroffen. Auch andere Serien geraten ins Wanken.
Besonders brisant: Das 300-km-Rennen in Sepang steht offenbar vor der Absage. Das berichtet Sportscar365. Hintergrund sind staatliche Vorgaben in Malaysia, große Events ohne nationale Bedeutung wegen möglicher Treibstoffengpässe zu reduzieren. Eine offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch intern sollen Teams bereits informiert worden sein.
Droht der Formel 1 das nächste Chaos?
Auch die Langstrecken-WM hat auf den Nahost-Konflikt reagiert: Das Saisonrennen in Katar wurde verschoben. Der Nachholtermin ist noch offen.
Noch gibt sich die Formel 1 nach außen ruhig. FIA und FOM betonen, die Lage genau zu beobachten. Doch hinter den Kulissen wächst die Nervosität. Denn klar ist: Sollte sich die Situation weiter zuspitzen, könnten auch weitere Rennen ins Wanken geraten, beispielsweise die Grands Prix von Katar und Abu Dhabi zum Saisonende.
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