Der Fahrer-Chat läuft heiß. Die Kritik an den 2026er-Regeln kommt aus dem ganzen Feld, sogar von WM-Favoriten.
Die Unzufriedenheit in der Formel 1 wächst und sie ist längst kein Einzelfall mehr. Hinter den Kulissen brodelt es gewaltig. Der interne Fahrer-Chat auf WhatsApp läuft heiß.
Das berichtet der Präsident der Fahrergewerkschaft (GPDA) Alexander Wurz. „Die berühmte WhatsApp-Gruppe der Fahrer ist im Grunde explodiert. Der Chat ist aktiver als je zuvor. Ich habe sie selten so aktiv erlebt“, verrät der Ex-Pilot im Podcast Lift and Roast.
Die 2026er-Regeln sind dabei im Kreuzfeuer. Dabei geht es laut Wurz nicht nur ums Meckern: „Die Fahrer äußern Emotionen, sie bringen verschiedene Lösungen ein, technische Lösungen, und wir diskutieren, wie wir alle überzeugen können, dass die Fahrer gehört werden müssen.“

Formel 1: Mehrere Meetings im April
Heißt: Die Piloten wollen aktiv mitgestalten und drängen darauf, endlich Einfluss auf die Entwicklung des Reglements zu bekommen.
Die Regelmacher nutzen die rennfreie Zeit im April für zahlreiche Meetings, um vor allem beim Batteriemanagement Lösungen zu finden.
In einem Statement nach dem ersten Meeting am 9. April schreibt die FIA: „Es herrschte allgemeine Einigkeit darüber, dass die bisherigen Rennen zwar spannend waren, man sich jedoch dazu verpflichtet habe, einige Aspekte der Regularien im Bereich des Energiemanagements anzupassen.“
Und weiter: „Es fand ein konstruktiver Dialog über schwierige Themen statt, insbesondere angesichts des Wettbewerbscharakters der Beteiligten.“
Insgesamt soll der Fahrer wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt und die Sicherheit erhöht werden. F1-Insider.com hat eine Reihe von Anpassungsmöglichkeiten zusammengetragen.
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