Jean Alesi stellt sich klar vor Hamilton: Die Kritik am Ferrari-Star sei „nicht richtig“ gewesen.
Lewis Hamilton stand in seiner ersten Ferrari-Saison mächtig in der Kritik. Mit der neuen Autogeneration kommt er besser zurecht, wenngleich ihn Teamkollege Charles Leclerc in Japan teamintern jedoch wieder in die Schranken gewiesen hat.
Doch jetzt bekommt der Ferrari-Star prominente Rückendeckung. Jean Alesi stellt sich klar hinter den siebenmaligen Weltmeister und kritisiert die öffentliche Wahrnehmung.
„Die Kritik war nicht richtig“
„Die italienische Presse hat ihn zeitweise kritisiert. Das war nicht richtig“, stellt der Franzose klar.
Dabei erinnert der Ferrari-Pilot von 1991 bis 1995 daran, dass Hamilton trotz Anpassungsschwierigkeiten immer wieder sein Niveau gezeigt habe: „Wir haben in China und Melbourne gesehen, dass er da ist.“

Hamilton wieder auf dem Weg nach oben
Nach einem durchwachsenen ersten Jahr scheint Hamilton 2026 deutlich besser in Form. Sein erstes Podium in China zeigt: Der Brite findet sich immer besser im Ferrari zurecht.
Für Alesi ist das keine Überraschung: „Er hat sieben Weltmeistertitel gewonnen. Natürlich hat er dieses Feuer noch.“
Gleichzeitig betont er, wie schwierig eine lange Saison sein kann: „Es ist hart, sich über eine komplette Saison hinweg immer gut zu fühlen.“
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich Teamkollege Leclerc mit dem neuen Reglement nicht wohlfühlt, neben Max Verstappen einer der Chefkritiker ist.

Schlüssel liegt bei Ferrari
Trotz der Fortschritte sieht Alesi die Verantwortung klar beim Team. Entscheidend sei die Weiterentwicklung des Autos.
Aktuell sieht er Ferrari leicht hinter Mercedes, aber im engen Kampf mit McLaren. Und auch ein Team darf man laut Alesi nie abschreiben: „Vergesst Red Bull nicht. Sie haben Max Verstappen – und Max ist Max!“
Für den Formel-1-Rekordweltmeister bedeutet das: Die Form stimmt, doch der Titelkampf wird vor allem in der Entwicklungsarbeit entschieden.
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!