Ferrari testet seinen spektakulären „Macarena“-Flügel in Monza, Comeback der Rotations-Technik wohl schon beim Miami-GP.
Ferrari sorgt erneut für Aufsehen und bringt eine der spektakulärsten Innovationen der Saison zurück auf die Strecke. Beim Filmtag in Monza wurde eine überarbeitete Version des sogenannten „Macarena“-Heckflügels gesichtet.
Das Besondere: Der Flügel kann sich auf den Geraden drehen und quasi „auf den Kopf stellen“. Ziel ist, den Luftwiderstand auf den Geraden so effektiv wie möglich zu verringen.
Ferrari testet den „Macarena-Flügel am Filmtag in Monza
Bereits in der Vorsaison hatte die Scuderia mit dem Konzept experimentiert. Ein erster Einsatz im Training in China folgte, wurde aber schnell wieder zurückgezogen. Damals sprach Lewis Hamilton selbst davon, dass der Einsatz „zu früh“ gekommen sei. Unter anderem bereitete das innovative Fahrzeugteil Balanceprobleme beim Umklappen.

Jetzt scheint Ferrari bereit für den nächsten Anlauf. Beim Filmtag in Monza nutzte die Scuderia die erlaubten 200 Testkilometer, um die neue Version unter realen Bedingungen zu evaluieren. Auf Onboard-Aufnahmen ist klar zu erkennen, wie sich der Flügel auf der Start-Ziel-Geraden dreht.
Neben dem Heckflügel testeten die Italiener auch weitere Updates am SF-26. Unter anderem soll ein überarbeiteter Unterboden Teil eines größeren Aero-Pakets sein, das in den kommenden Rennen eingesetzt wird.
Alles deutet darauf hin, dass Ferrari die Technik schon beim nächsten Grand Prix in Miami an den Start bringen könnte. Eine endgültige Entscheidung hängt jedoch von den Daten aus Monza ab.
Auch ein späteres Debüt, etwa in Kanada, ist noch möglich. Die Roten gehen in jedem Fall weiterhin aggressiv in die Entwicklung.
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