Red Bull testet Ferrari-Technik! Das Team von Max Verstappen hat einen eigenen „Macarena“-Heckflügel auf der Strecke getestet.
Red Bull greift tief in die Trickkiste und wirft dabei einen Blick nach Maranello. Nach schwachem Saisonstart setzt das Team rund um Max Verstappen auf ein spektakuläres Upgrade, das stark an eine Ferrari-Innovation erinnert.
Beim Filmtag in Silverstone testete Red Bull erstmals den sogenannten „Macarena“-Heckflügel. Mit dem Heckflügel-Konzept sorgte Ferrari bereits in den Testfahrten von Bahrain für Aufsehen.
Red Bull zielt auf mehr Top-Speed
Das Besondere: Der Heckflüge klappt nicht einfach auf, sondern rotiert im Wechsel vom Corner- in den Straight-Mode um 180 Grad. Ziel ist, den Luftwiderstand auf den Geraden drastisch zu reduzieren.

Erste Schätzungen gehen davon aus, dass Red Bull damit einen Vorteil von bis zu 5 bis 10 km/h Top-Speed gewinnen könnte.
Ferrari selbst hatte die Technik bisher nur bei Tests und Trainings im Einsatz, weil es Probleme mit der Zuverlässigkeit gab, soll nach weiteren Tests die Spezifikation nun aber nach Miami bringen.
Großes Update nach Fehlstart
Red Bull ist alles andere als optimal in die Saison 2026 gestartet. Nur 16 Punkte aus den ersten Rennen, für die Ansprüche des erfolgsverwöhnten Teams viel zu wenig.

Teamchef Laurent Mekies spricht nach der fünfwöchigen Pause intern von einem „zweiten Saisonstart“. Die lange Pause im Kalender wurde genutzt, um ein umfangreiches Update-Paket zu bringen.
Neben dem auffälligen Heckflügel wurden auch weitere Aero-Bereiche überarbeitet. Unter anderem hat der Rennstall an den Seitenkästen, am Halo, Frontflügel und Unterboden gefeilt.
Zudem kämpft das Auto weiterhin mit Übergewicht. Nach Informationen von F1-Insider.com wird sich das Problem noch bis in den Sommer ziehen.
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