Formel E in Berlin – und das gleich doppelt! Beim Double-Header in Tempelhof geht es an zwei Tagen um wichtige Punkte im Titelkampf.
Die Formel E kehrt zurück nach Berlin – und das mit einem echten Highlight. Am Wochenende steigt auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof der Berlin E-Prix als Double-Header.
Berlin ePrix in Tempelhof: Kultstrecke mit Geschichte
Berlin ist einzigartig im Kalender der Formel E: Seit der ersten Saison ist die Hauptstadt immer dabei. Gefahren wird fast ausschließlich auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof, inzwischen eines der Markenzeichen der Serie.
Der Kurs hat es in sich:
- rauer Beton statt klassischem Asphalt
- ungewöhnlich viel Platz für verschiedene Linien
- hoher Anspruch an Reifenmanagement
Genau das sorgt regelmäßig für enge Rennen und viele Überholmanöver.
Formel E Zeitplan: So läuft das Berlin-Wochenende
Das Rennwochenende startet bereits am Freitag mit dem ersten Training. Am Samstag und Sonntag stehen dann jeweils Qualifying und Rennen an.
Rennen:
- Samstag & Sonntag jeweils 16:05 Uhr (TV-Berichterstattung ab 15.35 Uhr)
Qualifying:
- Samstag & Sonntag jeweils 11:40 Uhr
Berlin ePrix im TV & Livestream
Fans können das komplette Wochenende live verfolgen:
Aus Deutschland:
- DF1 zeigt alle Rennen live im Free-TV und Stream
Aus Österreich:
- Krone TV überträgt ebenfalls live
Aus der Schweiz:
- Blue Sport zeigt die Rennen
Zusätzlich laufen die Rennen im Pay-TV bei Eurosport 2 sowie auf Streaming-Diensten wie Discovery+ und HBO Max.

Favoriten: Wehrlein unter Druck
Der ehemalige Weltmeister Pascal Wehrlein reist als Tabellenführer zum Heimrennen nach Berlin – und damit als Mann, den es zu schlagen gilt. Der Deutsche kennt die Besonderheiten von Tempelhof genau und stand hier schon mehrfach auf dem Podium.
Doch die Konkurrenz sitzt ihm im Nacken: Nick Cassidy hat in dieser Saison bereits seine Klasse gezeigt und gehört ebenfalls zu den Top-Kandidaten auf den Sieg. Und auch Jaguar TCS Racing kommt mit ordentlich Schwung: Nach dem Doppelsieg zuletzt in Madrid wittern Antonio Felix da Costa und Mitch Evans ihre Chance – und setzen die Konkurrenz im Titelkampf zusätzlich unter Druck.
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