V8-Comeback in der Formel 1? FIA-Präsident bin Sulayem macht klare Ansage: „Nur eine Frage der Zeit“. Hybrid könnte bald Geschichte sein.
Die Diskussion um die Zukunft der Formel 1 nimmt Fahrt auf. FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem macht in Miami klar: Der V8 wird zurückkommen. Bin Sulayem lässt keinen Interpretationsspielraum: „Der V8 kommt. Es ist nur eine Frage der Zeit“, so der 64-Jährige bei RacingNews365.
Seit 2026 setzt die Königsklasse stärker denn je auf Hybrid, rund 50 Prozent der Leistung stammen aus elektrischer Energie. Genau das will der FIA-Boss wieder zurückdrehen. Sein Wunsch: weniger Komplexität, weniger Gewicht und vor allem wieder mehr Sound.

Mit V8 „mehr Sound und weniger Komplexität“
Die Idee ist klar: Der Fokus soll künftig wieder stärker auf dem klassischen Verbrennungsmotor liegen. Die elektrische Komponente würde wieder eine kleinere Rolle spielen.
„Man bekommt den Sound zurück und reduziert gleichzeitig die Komplexität“, argumentiert bin Sulayem. Auch für die Hersteller könne das sinnvoll sein, da viele Marken weiterhin V8-Technologie in ihren Straßenautos nutzen.
Offiziell ist das aktuelle Motorenreglement bis 2031 festgelegt. Doch bin Sulayem hat ein klares Ziel: Schon 2030 soll der Wechsel kommen, notfalls eben ein Jahr später.
Bemerkenswert: Selbst wenn die Hersteller nicht sofort zustimmen, sieht er das Projekt nicht gefährdet. Der politische Wille scheint größer denn je.
Fahrer und Fans als Rückenwind
Die Kritik an den aktuellen Antrieben ist längst kein Geheimnis mehr. Fahrer wie Max Verstappen haben sich bereits mehrfach gegen die zunehmende Elektrifizierung ausgesprochen.
Auch unter Fans wächst der Wunsch nach „echtem Racing“, mit lauteren Motoren und weniger Software-Einfluss. Genau hier setzt die V8-Debatte an.
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