24h Nürburgring

Spannendes Detail an Verstappens Nordschleifen-Mercedes aufgetaucht

Max Verstappen, Mercedes-AMG GT3, NLS, Credit: Verstappen.com Racing, Mercedes
Max Verstappen, Mercedes-AMG GT3, NLS, Credit: Verstappen.com Racing, Mercedes
Alex Warneke
Alex Warneke

Spannendes Technik-Detail bei Max Verstappens Nordschleifen-Mercedes. Offenbar ist sein AMG GT3 mit einem anderen Fahrwerk unterwegs.

Samstag startet das 24h-Rennen auf dem Nürburgring und rund um den Nordschleifen-Mercedes von Max Verstappen sorgt ein spannendes Technik-Detail für Gesprächsstoff.

Wie Nordschleifen-Experte und YouTuber Misha Charoudin in einem neuen Video analysiert, fuhr Verstappens Mercedes-AMG GT3 beim zweiten NLS-Lauf offenbar mit einer anderen Fahrwerks-Spezifikation als das Schwesterauto von Winward Racing.

Andere Aufhängung bei Verstappens Mercedes

Während das Partnerfahrzeug weiterhin auf ein Bilstein-Fahrwerk setzte, soll der AMG GT3 in Red-Bull-Farben mit einer Aufhängung von Multimatic unterwegs gewesen sein. Die unterschiedlichen Aufhängungen sind im Video zu erkennen.

24h Qualifiers Max Verstappen 2026
Max Verstappen. Credit: 24h-Media

Charoudin spekuliert sogar darüber, dass Mercedes beziehungsweise das Team bewusst einen zusätzlichen Reifensatz eingesetzt und eine spätere Disqualifikation womöglich einkalkuliert haben könnte.

Seine Theorie dahinter: Durch den zusätzlichen Reifensatz hätte man den enormen Speed des Autos offiziell erklären können, statt Aufmerksamkeit auf die neue Multimatic-Aufhängung zu lenken.

„Das passiert im Motorsport öfter“, erklärt Charoudin im Video. Der Nordschleifen-Experte vermutet, dass man so verhindern wollte, durch die Balance of Performance eingebremst zu werden. Denn wäre klar geworden, dass die neue Fahrwerks-Spezifikation für den Zeitgewinn verantwortlich war, hätte die Rennleitung möglicherweise eingegriffen.

Doch F1-Insider.com erfuhr: Mit der Performance hatte der Reifensatz offenbar nicht zu tun. Er wurde diesen Infos nach lediglich beim Boxenstopp-Training eingesetzt, demnach ein Fehler des Teams, der keinen Speed-Vorteil brachte. 

Ob hinter der Sache tatsächlich taktische BoP-Tricksereien stecken oder Mercedes und das Verstappen-Team schlicht verschiedene Setups für das 24h-Rennen testeten, bleibt aktuell offen.

Nach Informationen von F1-Insider.com setzte das Team die Multimatic-Spezifikation auch beim Qualifiers-Rennen ein. Dort wurde die Verstappen-Mannschaft von einem Schaden an der Frontlippe des AMG ausgebremst.

FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!


Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


Verwandte Artikel