Spannendes Technik-Detail bei Max Verstappens Nordschleifen-Mercedes. Offenbar ist sein AMG GT3 mit einem anderen Fahrwerk unterwegs.
Samstag startet das 24h-Rennen auf dem Nürburgring und rund um den Nordschleifen-Mercedes von Max Verstappen sorgt ein spannendes Technik-Detail für Gesprächsstoff.
Wie Nordschleifen-Experte und YouTuber Misha Charoudin in einem neuen Video analysiert, fuhr Verstappens Mercedes-AMG GT3 beim zweiten NLS-Lauf offenbar mit einer anderen Fahrwerks-Spezifikation als das Schwesterauto von Winward Racing.
Andere Aufhängung bei Verstappens Mercedes
Während das Partnerfahrzeug weiterhin auf ein Bilstein-Fahrwerk setzte, soll der AMG GT3 in Red-Bull-Farben mit einer Aufhängung von Multimatic unterwegs gewesen sein. Die unterschiedlichen Aufhängungen sind im Video zu erkennen.

Charoudin spekuliert sogar darüber, dass Mercedes beziehungsweise das Team bewusst einen zusätzlichen Reifensatz eingesetzt und eine spätere Disqualifikation womöglich einkalkuliert haben könnte.
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Seine Theorie dahinter: Durch den zusätzlichen Reifensatz hätte man den enormen Speed des Autos offiziell erklären können, statt Aufmerksamkeit auf die neue Multimatic-Aufhängung zu lenken.
„Das passiert im Motorsport öfter“, erklärt Charoudin im Video. Der Nordschleifen-Experte vermutet, dass man so verhindern wollte, durch die Balance of Performance eingebremst zu werden. Denn wäre klar geworden, dass die neue Fahrwerks-Spezifikation für den Zeitgewinn verantwortlich war, hätte die Rennleitung möglicherweise eingegriffen.
Doch F1-Insider.com erfuhr: Mit der Performance hatte der Reifensatz offenbar nicht zu tun. Er wurde diesen Infos nach lediglich beim Boxenstopp-Training eingesetzt, demnach ein Fehler des Teams, der keinen Speed-Vorteil brachte.
Ob hinter der Sache tatsächlich taktische BoP-Tricksereien stecken oder Mercedes und das Verstappen-Team schlicht verschiedene Setups für das 24h-Rennen testeten, bleibt aktuell offen.
Nach Informationen von F1-Insider.com setzte das Team die Multimatic-Spezifikation auch beim Qualifiers-Rennen ein. Dort wurde die Verstappen-Mannschaft von einem Schaden an der Frontlippe des AMG ausgebremst.
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