Für das Indy500 hat sich Mick Schumacher für ein ganz besonderes Design entschieden, das an seinen Vater Michael erinnert.
Mick Schumacher setzt beim legendären Indy500 auf ein ganz besonderes Helmdesign und zollt damit seinem Vater Michael Schumacher Tribut. Statt seines bekannten gelben Designs wird der Deutsche in Indianapolis mit einem roten Helm antreten, der klar an die Ferrari-Jahre seines Vaters erinnert.
„Rot ist für mich eine wunderschöne Farbe. Mein Vater hatte diese Farbe offensichtlich über die längste Zeit seiner Karriere und ich wollte einfach etwas Besonderes machen und diesen Weg einschlagen“, erklärt Schumacher zu seinem speziellen Indy500-Helm.

Helm-Farben erinnern an Michael Schumachers Erfolgsära
Der emotionale Farbwechsel kommt nicht zufällig. Michael Schumacher feierte mit rotem Helmdesign zwischen 2000 und 2004 fünf WM-Titel in Folge und prägte die Formel 1 in Rot wie kaum ein anderer Fahrer zuvor. Nun greift sein Sohn beim größten Rennen der USA genau diese Verbindung auf.
Sportlich befindet sich Mick Schumacher derweil weiter im Lernmodus. Beim ersten offiziellen Training für die 110. Ausgabe des Indy500 stand für den Rahal-Honda-Piloten vor allem das Fahren im Verkehr im Mittelpunkt. Bereits nach dem Vortest Ende April hatte Schumacher erklärt, dass ihn besonders das Racing im Pulk vor neue Herausforderungen stelle.
„Das Fahren im Verkehr ist ziemlich schwierig“, erklärte Schumacher. „Es ist nicht einfach, ein Überholmanöver vorzubereiten. Das sind Dinge, die ich noch lernen und verinnerlichen muss.“

Am ersten Trainingstag drehte der Deutsche insgesamt 84 Runden auf dem Indianapolis Motor Speedway. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 220,280 mph (354,430 km/h) landete Schumacher auf Rang 32 des Klassements. Die absolute Bestzeit sicherte sich IndyCar-Dominator Alex Palou mit 225,937 mph.
Während viele Teams bereits erste Qualifying-Simulationen absolvierten, konzentrierte sich Schumacher vor allem auf Basisarbeit und das Verhalten des Autos im Verkehr. Gerade das Fahren im Windschatten gilt auf dem Superspeedway als eine der größten Herausforderungen für Indy500-Rookies.
Für Mick Schumacher wird das Indy500 ohnehin ein ganz besonderes Kapitel seiner Karriere. Noch nie zuvor startete der Deutsche beim berühmtesten Ovalrennen der Welt.
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