Charles Leclerc hat seinen Vertrag bei Ferrari langfristig verlängert. Und Lewis Hamilton? Der siebenmalige Weltmeister äußert sich nun auch zu seinem eigenen Kontrakt.
Charles Leclerc bleibt Ferrari treu. Der Monegasse verlängerte seinen Vertrag in dieser Woche langfristig und bekannte sich erneut zum Traditionsrennstall aus Maranello. Während die Zukunft des 28-Jährigen damit geklärt ist, richtet sich der Blick nun auf den anderen Star der Scuderia: Lewis Hamilton.
Der siebenmalige Weltmeister hat sich am Rande des GP Monaco erstmals zu einer möglichen Vertragsverlängerung bei Ferrari geäußert und überrascht mit einer klaren Aussage.
Hamiltons Ferrari-Vertrag im Fokus
Zur Erinnerung: Hamilton wechselte zur Saison 2025 von Mercedes zu Ferrari. Sein Vertrag soll bis Ende 2026 laufen und eine Option für ein weiteres Jahr enthalten. Trotzdem beschäftigt sich der Brite nach eigenen Angaben aktuell nicht mit seiner Zukunft.

„Nein. Bis dahin ist noch Zeit“, erklärte Hamilton auf die Frage nach möglichen Gesprächen über eine Verlängerung. Noch deutlicher wurde der Ferrari-Pilot wenig später: „Das ist aktuell kein Gedanke und kein Thema, mit dem ich mich beschäftige.“
Die Aussagen kommen nur wenige Tage nach der langfristigen Verlängerung von Teamkollege Charles Leclerc. Der Monegasse gilt als zentrale Figur für Ferraris Zukunft und soll nun bis mindestens Ende 2028 an die Scuderia gebunden sein.
Leclerc fährt bereits seit 2019 für Ferrari und gilt intern als langfristiger Teamleader. Entsprechend groß war zuletzt das Interesse, wie Ferrari die Zukunft mit Hamilton plant. Allein: Der Brite hatte zuletzt deutlich gemacht, dass ein Rücktritt derzeit keine Rolle spielt.
Ferrari hofft auf ersten Saisonsieg in Monaco
„Ich werde noch ziemlich lange hier sein“, erklärte Hamilton nach dem Kanada-GP und bekräftigte damit sein Ziel, den achten WM-Titel seiner Karriere zu gewinnen.
Für Ferrari ist das eine wichtige Botschaft. Denn auch wenn die Ergebnisse bislang hinter den Erwartungen zurückbleiben, sieht Hamilton seine Mission bei den Italienern offenbar noch lange nicht als beendet an.
Ausgerechnet in Monaco rechnet sich Ferrari nun gute Chancen auf den ersten Grand-Prix-Sieg der Saison aus. Der Stadtkurs gilt traditionell als eine der stärksten Strecken der Scuderia. Bleibt die Frage, wer diesen Sieg dann holt und ob es Ferraris Zukunft oder Vergangenheit ist.
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