Die Formel 1 hat ihren neuen Shootingstar. Nach seiner Monaco-Pole feiern Mercedes-Teamchef Toto Wolff und Konzernchef Ola Källenius Kimi Antonelli.
Kimi Antonelli begeistert die Formel 1 und Mercedes gleich mit! Nach seiner Monaco-Pole überschlagen sich Teamchef Toto Wolff und Konzernchef Ola Källenius mit Lob für den 19-Jährigen. Doch bei aller Euphorie schicken sie auch eine Warnung hinterher.
Mercedes feiert seinen neuen Superstar
Die erste Pole Position in Monaco, WM-Spitzenreiter und inzwischen einer der größten Stars im Fahrerlager: Kimi Antonelli sorgt bei Mercedes für leuchtende Augen. Nach seiner Qualifying-Gala im Fürstentum spricht Teamchef Toto Wolff von einer historischen Runde.

„Das war eine Runde für die Geschichtsbücher“, schwärmt der Österreicher. „Da waren drei Generationen unterwegs: Hamilton, Verstappen und Kimi. Drei Große.“
Besonders beeindruckend: Antonelli hielt im entscheidenden Moment dem Druck von Max Verstappen stand und verweist den viermaligen Weltmeister mit 0,043 Sekunden auf Rang zwei. „In der letzten Runde hat er einfach geliefert“, rekapituliert Wolff bei Sky.
Källenius sieht neuen Antonelli-Effekt
Auch Mercedes-Chef Ola Källenius erkennt beim Italiener eine entscheidende Veränderung. „Die Lernkurve ist unglaublich steil“, sagt der Schwede. „Als er sein erstes Rennen gewonnen hat, kam die Erkenntnis: Ich kann gewinnen. Dann steigt das Selbstbewusstsein. Und dieses Selbstvertrauen fährt jetzt mit. Das merkt man bei Kimi.“
Für Mercedes läuft derzeit vieles nach Plan. In der WM führt der Italiener mit 43 Punkten Vorsprung auf seinen eigenen Teamkollegen George Russell, der im Qualifying Sechster wurde. Trotzdem mahnt Källenius zur Vorsicht.
„Wir kennen die Formel 1. Manchmal reitet man auf einer Welle und versucht, möglichst lange oben zu bleiben. Aber die Saison ist lang. Jetzt heißt es: Rennen für Rennen arbeiten.“
Wolff warnt vor dem Höhenflug
Bei aller Begeisterung will auch Wolff seinen Schützling bewusst auf dem Boden halten. „Jetzt müssen wir aufpassen, dass er nicht zu Ikarus wird“, betont der Teamchef. „Wir wollen ihn am Boden halten. Er ist sauschnell, sieht gut aus und wahrscheinlich schwärmen 99 Prozent aller Teenage-Mädchen für ihn. Da müssen wir ihn ein bisschen schützen.“

Gleichzeitig gilt es für den Wiener, die Balance im Team aufrecht zu halten. Entsprechend nimmt er Russell in Schutz: „Wir haben uns bei George im Set-up vertan“, erklärt er. „George kann’s. Ich kann mir keinen besseren Teamkollegen vorstellen. Und über die Dauer einer Weltmeisterschaft wird er noch kommen.“
Mercedes hat also gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Der eine sorgt aktuell für die Schlagzeilen. Der andere soll im Titelkampf noch lange nicht abgeschrieben werden.
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!