Formel 1

Hamilton fordert Ferrari-Untersuchung nach Qualifying-Rätsel

Formel 1 Lewis Hamilton Ferrari Monaco 2026
Lewis Hamilton. Credit: Andy Hone/LAT Images
Bianca Garloff
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Lewis Hamilton schlägt Alarm. Nachdem Ferrari am Freitag noch als Pole-Favorit galt, fehlte dem Rekordweltmeister im Monaco-Qualifying plötzlich das Tempo.

Lewis Hamilton versteht die Welt nicht mehr. Nach seiner starken Bestzeit am Freitag galt der Ferrari-Star als einer der Top-Favoriten auf die Pole Position in Monaco. Im Qualifying fehlte ihm dann jedoch plötzlich das Tempo. Jetzt fordert der Rekordweltmeister eine genaue Untersuchung.

Hamilton vermisst den Ferrari vom Freitag

Mit Platz drei erreichte Hamilton zwar sein bestes Monaco-Qualifying seit Jahren, wirklich zufrieden war der siebenmalige Weltmeister aber nicht. Zu groß war der Rückstand auf Pole-Mann Kimi Antonelli und Max Verstappen.

Vor allem eine Sache gibt dem Ferrari-Piloten Rätsel auf: Sein SF-26 fühlte sich am Samstag plötzlich völlig anders an als noch am Vortag.

„Das war hart für uns“, erklärte Hamilton. „Im Training sahen wir wirklich stark aus. Wir haben am Auto kaum etwas verändert, aber im Qualifying hat es sich aus irgendeinem Grund drastisch anders angefühlt. Da müssen wir ganz genau hinschauen.“

Ferrari verliert plötzlich den Anschluss

Noch am Freitag hatte Hamilton die Bestzeit im zweiten Freien Training gesetzt. Ferrari schien auf dem engen Stadtkurs sogar der große Favorit auf die Pole Position zu sein.

Doch mit Beginn des Samstags drehte sich das Bild. Mercedes mit Kimi Antonelli und Red Bull mit Max Verstappen legten zu, während Ferrari offenbar einen Schritt zurück machte. Am Ende fehlten Hamilton mehr als zwei Zehntelsekunden auf die Pole-Zeit.

Formel 1 Lewis Hamilton Ferrari Monaco 2026
Lewis Hamilton. Credit: Ferrari

Teamkollege Charles Leclerc kam ebenfalls nicht über Rang vier hinaus und musste sich bei seinem Heimrennen erneut geschlagen geben.

Hamilton fordert Ursachenforschung

Für Hamilton steht deshalb fest: Ferrari muss genau analysieren, warum das Auto innerhalb weniger Stunden so viel Performance verloren hat. „Wir müssen einen tiefen Blick darauf werfen“, forderte der Brite.

Trotz aller Enttäuschung genoss Hamilton die Runde durch die Leitplanken von Monte Carlo. „Ich habe absolut alles gegeben. Ich war so nah an den Mauern, wie es nur ging“, sagte er. „Es ist ein Privileg, hier zu fahren und einer von nur 22 Formel-1-Fahrern zu sein, die das erleben dürfen. Ich liebe jede einzelne Sekunde davon.“

Die große Frage lautet nun: Findet Ferrari die Ursache rechtzeitig vor dem Rennen – oder setzt sich die rätselhafte Formschwäche auch am Sonntag fort?

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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