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IndyCar-Kuriosum um Mick Schumacher sorgt für Aufsehen

Mick Schumacher Indycar Indy 500 Test 2026
Mick Schumacher. Credit: Indycar
Bianca Garloff
Bianca Garloff

Kuriose Szene im IndyCar-Qualifying von St. Louis: Mick Schumacher gelang ein seltenes Kunststück, das selbst erfahrene Motorsport-Beobachter staunen lässt.

So etwas sieht man selbst im Motorsport nur selten. Mick Schumacher hat im Qualifying der IndyCar-Serie in St. Louis für eine kuriose Besonderheit gesorgt: Der Deutsche fuhr seine beiden Wertungsrunden exakt auf die Tausendstelsekunde gleich schnell.

Auf dem kurzen Oval in Madison werden die Startplätze traditionell über zwei fliegende Runden ermittelt. Gewertet wird anschließend der Durchschnitt beider Umläufe. Bei Schumacher stand am Ende zweimal dieselbe Zeit auf der Anzeigetafel: 26,425 Sekunden.

Mick trifft zweimal exakt dieselbe Zeit

Dass ein Fahrer auf einem Oval konstant unterwegs ist, gehört zum Geschäft. Dass zwei schnelle Runden jedoch bis auf die Tausendstelsekunde identisch sind, kommt selbst in der hochpräzisen Welt der IndyCar-Serie nur äußerst selten vor.

Mick Schumacher Indycar Indy 500 Test 2026
Mick Schumacher. Credit: Indycar

Die minimale Abweichung zwischen Schumachers beiden Umläufen war erst auf der vierten Nachkommastelle sichtbar. Offiziell standen deshalb zweimal exakt 26,425 Sekunden zu Buche.

Mit einem Durchschnitt von ebenfalls 26,425 Sekunden erreichte der Deutsche eine Geschwindigkeit von 170,290 Meilen pro Stunde (274 km/h).

Schnellster Rookie trotz Platz 18

Sportlich reichte es für Schumacher allerdings nur zu Startplatz 18. Der Rahal-Pilot musste als erster Fahrer ins Qualifying und hatte nach eigener Aussage mit Untersteuern zu kämpfen.

„Leider hatte ich etwas Untersteuern. Die Bedingungen oder der Wind haben die Strecke etwas rutschig gemacht“, erklärte Schumacher.

Mick Schumacher Indycar Indy 500 Test 2026
Mick Schumacher. Credit: Indycar

Immerhin konnte er die beiden anderen Rookie-Piloten im Feld hinter sich lassen. Caio Collet startet von Rang 20, Dennis Hauger sogar nur von Platz 24.

Nächste Oval-Prüfung für Schumacher

Nach seinem viel beachteten Debüt beim Indy 500 steht für Schumacher damit die nächste Oval-Herausforderung an. Das Rennen auf dem World Wide Technology Raceway umfasst 260 Runden und wird in Deutschland in der Nacht auf Montag gestartet.

Im abschließenden Training belegte Schumacher Rang 17 und sammelte weitere wichtige Kilometer auf dem 2,01 Kilometer langen Oval.

Palou holt nächste Pole

An der Spitze setzte einmal mehr IndyCar-Dominator Alex Palou ein Ausrufezeichen. Der viermalige Champion und aktuelle Tabellenführer holte sich mit einem Zwei-Runden-Schnitt von 25,809 Sekunden seine vierte Pole Position in Folge – und das auf dem vierten unterschiedlichen Streckentyp.

Nach Pole-Plätzen auf dem Rundkurs von Indianapolis, dem legendären Indy-Oval und dem Stadtkurs von Detroit war der Spanier nun auch auf dem Short-Oval von St. Louis nicht zu schlagen. Neben ihm startet David Malukas aus der ersten Reihe.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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