Antonelli wie Senna? Der Italiener äußert sich nun selbst zu den Vergleichen mit der Formel-1-Legende.
Andrea Kimi Antonelli erlebt aktuell den wohl größten Höhenflug der Formel 1. Fünf Siege in Folge, WM-Spitzenreiter und der jüngste Monaco-Sieger der Geschichte, die Vergleiche mit den ganz großen Legenden des Sports lassen da nicht lange auf sich warten.
Doch ausgerechnet Antonelli selbst kann mit den ständigen Ayrton-Senna-Vergleichen wenig anfangen.
Nach seinem historischen Sieg in Monaco hatten zahlreiche Experten und Medien den 19-jährigen Mercedes-Piloten bereits mit Ayrton Senna verglichen.

Antonelli sieht das allerdings völlig anders. „Ich glaube nicht, dass ich mit jemandem verglichen werden sollte, der die Geschichte dieses Sports geprägt hat“, erklärte der Italiener.
Besonders deutlich wurde der WM-Spitzenreiter mit Blick auf die Erfolge des Brasilianers. „Ich habe noch nicht einmal ansatzweise das erreicht, was er erreicht hat. Deshalb finde ich diese Vergleiche nicht fair.“
Toto Wolff tritt auf die Euphoriebremse
Mit seiner Meinung steht Antonelli nicht alleine da. Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff hatte die aufkommende Senna-Euphorie nach dem Monaco-Wochenende deutlich gebremst. „Ich habe euren italienischen Sky-Kollegen gesagt, sie sollen den Ball flachhalten“, erklärte Wolff gegenüber Sky Deutschland.
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Der Mercedes-Boss störte sich vor allem an Schlagzeilen, die Antonellis Pole-Runde in Monaco bereits mit legendären Senna-Auftritten verglichen hatten. „Ich habe schon wieder Schlagzeilen gesehen, dass seine Runde am Samstag wie eine Senna-Runde gewesen sei.“
„Wir reden über fünf Siege, nicht über drei Weltmeisterschaften“
Wolff erinnerte daran, dass Antonelli zwar aktuell Geschichte schreibt, seine Karriere aber noch ganz am Anfang steht. „Wir sprechen hier über fünf Siege und nicht über drei Weltmeisterschaften“, stellte der Österreicher klar.

„Es werden auch schwierige Zeiten kommen, in denen er Unterstützung braucht. Wir können nicht erwarten, dass er jedes Rennen gewinnt.“
Gerade in Italien wächst der Druck auf den Mercedes-Piloten von Woche zu Woche. Viele Fans hoffen auf den ersten italienischen Formel-1-Weltmeister seit Alberto Ascari in den 1950er-Jahren.
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