Die Formel 1 startet am Samstag in das Qualifying zum Großen Preis von Spanien. F1-Insider.com zeigt, wo Fans die Sessions live im TV und Stream verfolgen können
Mercedes geht als Favorit ins Qualifying
Mercedes reist mit breiter Brust ins Qualifying von Barcelona. Nach sechs Siegen aus sechs Rennen gehörten WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli und Teamkollege George Russell bereits in den Freien Trainings wieder zu den Schnellsten.
Die große Frage lautet nun: Kann Ferrari, Red Bull oder McLaren die Mercedes-Dominanz brechen – oder läuft alles erneut auf ein teaminternes Duell um die Pole hinaus?
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Formel 1 Zeitplan Samstag GP Spanien
Bevor es ernst wird, steht zunächst das dritte Freie Training an.
3. Freies Training
12.30 bis 13.30 Uhr
Qualifying
16.00 bis 17.00 Uhr
Hier läuft die Formel 1 live im TV
Deutsche Fans haben heute die Wahl zwischen Pay-TV und Free-TV.
Sky zeigt sowohl das dritte Training als auch das Qualifying live. Das Qualifying wird zusätzlich bei RTL im frei empfangbaren Fernsehen übertragen.
3. Freies Training
TV: Sky (Vorberichte ab 12.15 Uhr)
Stream: Sky Go, WOW
Qualifying
TV: RTL, Sky (Vorberichte ab 15.30 Uhr)
Stream: Sky Go, WOW
In Österreich zeigt ORF 1 beide Sessions live. Schweizer Fans können das Qualifying bei SRF zwei sowie im Stream über Play SRF verfolgen.
Kann McLaren Mercedes fordern?
Die Bestzeit am Trainingsfreitag sicherte sich Lando Norris vor George Russell und Teamkollege Oscar Piastri. Doch trotz des starken Auftritts hält man bei McLaren den Ball flach. Die Mannschaft aus Woking sieht zwar Fortschritte und profitiert in Barcelona von den hohen Asphalttemperaturen, die dem Reifenmanagement entgegenkommen könnten.

Gleichzeitig bleiben Zweifel, ob die starke Pace auch über die Renndistanz reicht. Norris selbst warnt davor, die Trainingszeiten überzubewerten. Dennoch macht ihm Mut, dass der MCL40 auch dann schnell war, als sich das Auto noch nicht perfekt anfühlte. Gelingt McLaren bis zum Qualifying und Rennen noch ein weiterer Schritt, könnten Norris und Piastri den bislang dominierenden Mercedes-Piloten das Leben schwer machen.
Ernüchterung bei Red Bull
Während Mercedes und McLaren den Ton angaben, herrschte bei Red Bull dagegen Ernüchterung. Max Verstappen kam im zweiten Training nicht über Rang sechs hinaus und verlor fast neun Zehntelsekunden auf die Spitze. Entsprechend pessimistisch fiel seine Analyse aus: „Highspeed, mittlerer Speed, Lowspeed. Es fehlt uns überall. Wir sind einfach nicht dort, wo wir sein wollen.“

Vor allem auf dem klassischen Kurs von Barcelona würden die Schwächen des RB22 schonungslos sichtbar. „Die Reifen werden hier sehr stark beansprucht, der Grip ist nicht sehr hoch. Das scheint uns im Moment nicht zu liegen“, erklärte der viermalige Weltmeister. Auch für das Qualifying rechnet Verstappen nicht mit einem großen Sprung nach vorn: „Wir werden dort sein, wo wir im Moment sind.“
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