Comeback von Christian Horner in der Formel 1? Der Ex-Red-Bull-Boss soll sich mit Aston Martin getroffen haben, doch ausgerechnet Adrian Newey stellt sich offenbar quer.
Nur zwei Rennen und schon kracht es gewaltig bei Aston Martin!
Die Gerüchte um ein Boss-Beben beim britischen Werksteam nehmen immer konkretere Formen an. Jetzt kommt raus: Team-Besitzer Lawrence Stroll soll sich diese Woche sogar mit Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner getroffen haben. Ein brisantes Detail, denn genau das wollte Adrian Newey offenbar verhindern.
Newey sucht seinen eigenen Nachfolger bei Aston Martin
Hintergrund: Star-Designer Adrian Newey, erst vor Saisonbeginn zum Teamchef ernannt, plant nach übereinstimmenden Berichten, sich aus der operativen Teamführung zurückzuziehen und sich wieder auf das zu konzentrieren, was er am besten kann: Autos bauen.

Heißt im Klartext: Aston Martin braucht einen neuen Teamchef. Und zwar schnell.
Ganz oben auf der Liste steht Jonathan Wheatley. Der frühere Red-Bull-Sportdirektor hat seinen Posten bei Audi gerade erst geräumt. Doch nach Informationen von F1-Insider.com steht im eine lange Sperrzeit bevor. Von bis zu einem Jahr ist die Rede.
Deshalb wurde parallel zu Wheatley auch Christian Horner als Kandidat gehandelt. Doch genau hier kommt Newey ins Spiel.
Newey blockt Horner-Deal
Laut BBC soll es tatsächlich ein Treffen zwischen Stroll und Horner gegeben haben. Doch eine Einigung kam offenbar nicht zustande, weil Newey intervenierte.

Zur Erinnerung: Newey und Horner verbindet eigentlich eine über 20-jährige gemeinsame Zeit bei Red Bull. Doch wie F1-Insider.com in den vergangenen Monaten bereits mehrfach berichtete, will Newey nach dem Sex-Skandal um Horner bei Red Bull nicht mehr mit seinem ehemaligen Kumpel zusammenarbeiten. Tatsächlich war Horner langer Verbleib beim Brause-Rennstall sogar der Grund, dass Newey Red Bull in Richtung Aston Martin verließ. Ein Comeback des einst so dynamischen Duos: ausgeschlossen!
Stattdessen gilt Wheatley intern als die „akzeptablere Lösung“. Allein: Noch wird die Variante von allen Beteiligten offiziell dementiert.
Honda-Motor macht Probleme
Der Zeitpunkt der Unruhe kommt nicht von ungefähr. Aston Martin erlebt einen katastrophalen Start in die Saison 2026. Eigentlich wollte man nach dem Regel-Umbruch endlich um Siege fahren, stattdessen zickt der Honda-Motor. Viermal kamen die beiden Aston-Martin-Renner in zwei GP nicht ins Ziel.
Die Situation bleibt auch vor Hondas Heim-GP in Japan brisant. Nur eins scheint festzustehen: Christian Horner feiert bei Aston Martin kein Formel-1-Comeback.
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