Juan Pablo Montoya verrät: Ferrari wollte ihn verpflichten. Doch der Kolumbianer lehnte wegen Michael Schumacher ab.
Juan Pablo Montoya hat eine interessante Enthüllung über seine Formel-1-Karriere gemacht. Der Kolumbianer verriet jetzt, dass er einst ein Angebot von Ferrari ablehnte, wegen Michael Schumacher.
Montoya gehörte Anfang der 2000er zu den wenigen Fahrern, die den Ferrari-Star immer mal wieder unter Druck setzen konnten. Besonders bei Williams lieferte er sich harte Duelle mit dem Deutschen.
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Jetzt erklärte der ehemalige Formel-1-Star, dass Ferrari-Technikchef Ross Brawn ihn damals persönlich ins Team holen wollte. „Ross kam einmal zu mir und sagte: ‘Wir würden dich gerne für uns fahren lassen’“, erzählte Montoya im Podcast Chequered Flag.

Montoya wollt keine Nummer zwei im Schumacher-Team sein
Doch der Kolumbianer lehnte überraschend ab. „Ich sagte: ‘Nein danke.’“ Selbst seine eigenen Williams-Ingenieure hätten ihn danach für verrückt erklärt. „Ich wollte Michael nicht als Teamkollegen haben, weil ich kein Fahrer zweiter Klasse sein wollte“, erklärte der frühere Grand-Prix-Sieger offen.
Ferrari galt damals als absolutes Traumziel in der Formel 1. Die Scuderia dominierte mit dem Rekordweltmeister die Königsklasse, gewann Titel am Fließband und zog nahezu jeden Top-Fahrer magisch an.
Montoya selbst konnte mit diesem Ferrari-Mythos offenbar wenig anfangen. „Als ich in der Formel 1 war und Ferrari gesehen habe, hatte ich nie dieses Gefühl“, sagte der Kolumbianer.
Der ehemalige Williams- und McLaren-Pilot belegte während der Schumacher-Ära zweimal Rang drei in der WM und galt lange als einer der aggressivsten und schnellsten Fahrer im Feld.
Bis heute zählt Montoya zu den wenigen Piloten, die offen darüber sprechen, wie schwierig eine interne Rolle neben Michael Schumacher damals gewesen wäre.
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