Sportlich rettet Max Verstappen beim Saisonauftakt in Australien noch ein solides Ergebnis. Der viermalige Weltmeister kämpft sich nach seinem Qualifying-Crash von Startplatz 20 bis auf Rang sechs nach vorn. Doch trotz der starken Aufholjagd ist der Niederländer nach dem Rennen alles andere als zufrieden und lässt seinem Frust freien Lauf.
Verstappen: Erst Sarkasmus, dann klare Kritik
Im Interview bei Sky reagiert Verstappen zunächst mit Ironie auf die Frage nach dem ersten Rennen der neuen Formel-1-Ära. „Das war ein Top-Rennen, es hat Spaß gemacht“, sagt er mit einem Lächeln.
Doch die Aussage ist ganz offensichtlich nicht ernst gemeint. Schon seit Monaten gehört der Red-Bull-Star zu den schärfsten Kritikern der neuen Autos und Regeln. Kurz darauf legt Verstappen deshalb nach: „Wir müssen die Batterien ändern, den Motor – eigentlich alles. Aber das wird so schnell nicht passieren.“
Noch deutlicher wird der Weltmeister später im Gespräch mit niederländischen Medien. „Wenn euch das Rennen gefallen hat, okay“, sagt Verstappen. „Aber wenn ich so etwas will, spiele ich Mario Kart. Ich persönlich kann das nicht genießen.“ Was er meint: Zwar gab es unterhaltsame Überholmanöver, doch mutige Fahrmanöver spielten dabei keine Rolle. Stattdessen entschied die Technik, wer gerade einen Energieboost bekommt und wer nicht.

Damit setzt der Niederländer seine Kritik an der neuen Generation von Formel-1-Autos fort. Schon während der Wintertests hatte er die Fahrzeuge als „Formel E auf Steroiden“ bezeichnet.
Ganz anders die Stimmung beim Sieger: George Russell gewinnt im Mercedes von der Pole-Position aus den Saisonauftakt. Vor allem zu Beginn des Rennens liefert sich der Brite ein intensives Duell mit Ferrari-Pilot Charles Leclerc, mehrfach wechseln die beiden die Führung. Aus Zuschauersicht war das ein Spektakel. Aus Verstappen-Sicht nicht.
Formel 1: Australien Grand Prix 2026
Rennen, Ergebnis
| Position | Fahrer | Team | Zeit | Abstand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | George Russell | Mercedes | 01:22.670 Std. | |
| 2 | Andrea Kimi Antonelli | Mercedes | 01:22.417 | 00:02.974 |
| 3 | Charles Leclerc | Ferrari | 01:22.579 | 00:15.519 |
| 4 | Lewis Hamilton | Ferrari | 01:22.423 | 00:16.144 |
| 5 | Lando Norris | McLaren | 01:22.358 | 00:51.741 |
| 6 | Max Verstappen | Red Bull | 01:22.091 | 00:54.617 |
| 7 | Oliver Bearman | Haas | 01:24.020 | +1 Rnd. |
| 8 | Arvid Lindblad | Racing Bulls | 01:24.182 | +1 Rnd. |
| 9 | Gabriel Bortoleto | Audi | 01:23.257 | +1 Rnd. |
| 10 | Pierre Gasly | Alpine | 01:24.486 | +1 Rnd. |
| 11 | Esteban Ocon | Haas | 01:24.424 | +1 Rnd. |
| 12 | Alex Albon | Williams | 01:24.375 | +1 Rnd. |
| 13 | Liam Lawson | Racing Bulls | 01:23.783 | +1 Rnd. |
| 14 | Franco Colapinto | Alpine | 01:22.926 | +2 Rnd. |
| 15 | Carlos Sainz | Williams | 01:23.590 | +2 Rnd. |
| 16 | Sergio Perez | Cadillac | 01:26.070 | +3 Rnd. |
| 17 | Lance Stroll | Aston Martin | 01:25.410 | +15 Rnd. |
| 18 | Fernando Alonso | Aston Martin | 01:25.713 | +37 Rnd. |
| 19 | Valtteri Bottas | Cadillac | 01:27.364 | +42 Rnd. |
| 20 | Isack Hadjar | Red Bull | 01:25.239 | +47 Rnd. |
| 21 | Oscar Piastri | McLaren | – | – |
| 22 | Nico Hülkenberg | Audi | – | – |
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!