Nach Startplatz zwei nur der achte Rang in Spielberg. Charles Leclerc erlebt einen weiteren Dämpfer. Der Monegasse ist ratlos.
Charles Leclerc erlebt nach dem Großen Preis von Österreich den nächsten Rückschlag. Trotz Startplatz zwei fällt der Ferrari-Pilot bis auf Rang acht zurück und wirkt anschließend ratlos wie selten zuvor.
Dabei hatte das Wochenende zunächst Hoffnung gemacht. Im Qualifying sprang der zweite Platz raus. Im Rennen folgte jedoch der komplette Einbruch.
Leclerc findet keine Erklärung
Schon in der ersten Runde verliert Leclerc eine Position an Hamilton. Im weiteren Rennverlauf ziehen auch Max Verstappen, Kimi Antonelli und die McLaren-Stars vorbei. Am Ende fehlen dem Ferrari-Star mehr als 45 Sekunden auf Sieger George Russell.

Nach dem Rennen spricht Leclerc offen über seine Probleme. „Es war einfach ein unglaublich schwieriges Rennen. Insgesamt hatten wir extrem wenig Grip. Ich habe es überhaupt nicht geschafft, das Auto und vor allem die Reifen ins richtige Arbeitsfenster zu bekommen. Besonders an der Hinterachse hat mir einfach Grip gefehlt.“
Leclerc gibt aber auch zu, aktuell selbst nicht genau zu wissen, was er vom Ferrari benötigt. „Ich arbeite in den vergangenen Wochen extrem hart. Aber es gibt jedes Wochenende einen anderen Grund, warum wir Schwierigkeiten haben, mal am Samstag, mal am Sonntag.“
Der Ferrari-Star weiter: „Wenn es immer einen anderen Grund gibt, bedeutet das wahrscheinlich, dass ich selbst kein klares Bild davon habe, was ich von diesem Auto brauche. Genau das muss ich jetzt herausfinden.“
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Für Leclerc ist es die wohl schwierigste Phase seit seinem Wechsel zu Ferrari. Erstmals in seiner Zeit bei der Scuderia fällt er über mehrere Rennwochenenden hinweg konstant hinter seinen Teamkollegen zurück.
Während Lewis Hamilton zuletzt in Barcelona seinen ersten Ferrari-Sieg feierte und auch in Spielberg als Fünfter deutlich vor Leclerc ins Ziel kam, sucht der Monegasse weiter nach Antworten. Ferrari steht damit vor der Aufgabe, seinem langjährigen Hoffnungsträger schnell wieder das nötige Vertrauen ins Auto zurückzugeben.
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