Formel 1

Schumi-Film aus Osteuropa? Trailer sorgt für Wirbel

Michael Schumacher, Credit: Ferrari
Michael Schumacher, Credit: Ferrari
Michael Zeitler
Michael Zeitler

Rennfilme sind in Mode gekommen. Sogar in Osteuropa arbeiten Produzenten jetzt an einem eigenen Stück, über den Aufstieg von Michael Schumacher.

Im Internet geistert ein spektakulärer Trailer durch die sozialen Medien. Zu sehen: Ausschnitte aus einem Kurzfilm, der im Herbst erscheinen soll. Inhalt: Michael Schumachers kometenhafter Aufstieg in der Formel 1.

Schumacher-Kurzfilm: Rumänische Produktion

Allein: Wie seriös das Projekt ist, ist schwer zu sagen. Produktionsfirma ist Grey Universe. Eine schnelle Internetrecherche liefert nur wenige Ergebnisse. Sie soll in Bulgarien ansässig sein.

Die Schauspieler sind gut gecastet – zumindest, was die Ähnlichkeit mit den Akteuren betrifft. Jirko Sirakov schlüpft in die Rolle von Michael Schumacher, Kristo Stoichkov spielt Ayrton Senna, Dimiter D. Marinov den Rennstallbesitzer Eddie Jordan, Raymond Steers Schumachers Manager Willi Weber und Viktoria Antonova verkörpert Corinna Schumacher.

Schumachers Formel-1-Einstieg als Kurzfilm

Der Film soll den Einstieg Schumachers in die Formel 1 zeigen: wie er mit dem Fahrrad die Strecke in Spa kennenlernt, wie er bei den Testfahrten Eddie Jordan fast zur Weißglut bringt, wie er auch Corinna, seine spätere Frau, kennenlernt. 

Und vor allem: wie Platzhirsch Ayrton Senna erkennt, dass hier ein echter Gegner für die kommenden Jahre heranwächst. All das stimmt mit der Realität überein.

Rennfilme haben in den vergangenen Jahren einen Hype erlebt. Schon „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ spielte 2019 fast 230 Millionen Dollar ein. „F1“ mit Brad Pitt in der Hauptrolle kam im Vorjahr heraus und spielte mehr als 630 Millionen Dollar ein.

Aufgrund des Erfolgs von „F1“ wird derzeit bereits an einer Fortsetzung gearbeitet. Wieder wirkt auch Formel-1-Star Lewis Hamilton an der Produktion mit.

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Autor

Michael Zeitler
Michael Zeitler

Nach dem Politikwissenschaftsstudium stellte er fest: Interessant, aber der Motorsport ist dann doch spannender. Als Kind der Schumi-Ära hat Michael Zeitler kaum ein Formel-1-Rennen verpasst und Gefallen auch an anderen Rennserien wie der IndyCar gefunden. Nach ersten journalistischen Erfahrungen, etwa im Regionalfernsehen, kam er im Oktober 2015 als Volontär und schließlich als Redakteur zu AUTO BILD MOTORSPORT. Seit 2020 gehört er zum Team F1-Insider.


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