Neue Netflix-Szenen zeigen: Zwischen George Russell und Max Verstappen fliegen verbal weiter die Fetzen.
Die Formel-1-Saison hat noch nicht begonnen, doch abseits der Strecke knistert es schon wieder. Schuld ist Netflix. In der neuen Staffel von Drive to Survive werden bislang unveröffentlichte Aussagen von George Russell gezeigt – und die haben es in sich. Der Mercedes-Pilot kritisiert den Einfluss des Verstappen-Lagers bei Red Bull Racing.
Russell vs. Verstappen: Netflix bringt alte Spannungen zurück
Russell spricht im Zusammenhang mit den Turbulenzen rund um Ex-Teamchef Christian Horner von „viel Macht“ innerhalb des Teams und unterstellt Verstappen sowie dessen Vater Jos, Entscheidungen zu manipulieren. Besonders brisant: Russell glaubt, dass die Gerüchte über einen möglichen Wechsel Verstappens zu Mercedes gezielt als Druckmittel eingesetzt worden sein könnten. Eine nachvollziehbare Perspektive, denn es ging ja um sein eigenes Cockpit…

Horner selbst zeichnet ein anderes Bild. Zwar räumte er Differenzen mit Jos Verstappen ein, sieht die treibenden Kräfte hinter seiner Entmachtung jedoch eher auf Management-Ebene, unter anderem bei Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff und Motorsportberater Helmut Marko.
Verstappen und die Wechselgerüchte zu Mercedes
Dass Russell und Verstappen mehr als nur sportliche Konkurrenten sind, ist bekannt. Die Netflix-Einblicke zeigen jedoch, wie stark die Rivalität wirklich ist.
Zur Erinnerung: Wechselgerüchte um Verstappen begleiten die Szene seit Monaten. Ob sie strategisch eingesetzt werden oder schlicht Teil des üblichen Transferpokers sind, lässt Netflix offen.
„Drive to Survive“ gilt längst als Bühne für Storylines abseits der Strecke. Aussagen werden zugespitzt, Konflikte stärker herausgearbeitet. Russells Vorwürfe liefern dabei neue Munition für eine ohnehin angespannte Beziehung zu Verstappen.
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