Jos Verstappen schießt gegen Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner. Hintergrund ist die Debatte um die umstrittenen Formel-1-Regeln.
Jos Verstappen geht auf Konfrontationskurs. Diesmal geriet Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner ins Visier der Verstappen-Familie.
Auslöser war eine Aussage Steiners über Max Verstappens Kritik am Formel-1-Reglement 2026. Der langjährige Haas-Boss hatte im Podcast „Red Flags“ scherzhaft angedeutet, dass Verstappen die neuen Regeln vermutlich deutlich besser finden würde, wenn er aktuell Rennen gewinnen würde.

„Max Verstappen war etwas glücklicher, weil er auf dem Podium war. Wenn er gewonnen hätte, wäre er wahrscheinlich richtig glücklich gewesen. Dann wären es die besten Regeln aller Zeiten“, sagte Steiner mit einem Augenzwinkern.
Diese Bemerkung kam bei Jos Verstappen allerdings überhaupt nicht gut an. Der Vater des viermaligen Weltmeisters reagierte öffentlich auf X und schoss scharf gegen den ehemaligen Formel-1-Teamchef.
Jos Verstappen schießt gegen Günther Steiner
„Hallo Günther. Ich verstehe, warum du kein Formel-1-Teamchef mehr bist. So wie du redest“, schrieb Jos Verstappen. Damit sorgte der Niederländer für die nächste öffentliche Auseinandersetzung rund um die Regeldiskussionen in der Formel 1.

Verstappen kritisiert die neuen Regeln bereits seit Jahren. Schon 2023 warnte der Red-Bull-Star davor, dass sich die Fahrzeuge durch die starke Elektrifizierung „merkwürdig“ anfühlen würden. Auch in der aktuellen Saison bezeichnete er die Formel 1 mehrfach als „anti-racing“ und „anti-driving“.
Unterstützung bekam Verstappen nun auch von seinem Nürburgring-Teamkollegen Daniel Juncadella. Der Spanier schrieb in den sozialen Medien: „Der Kerl warnt schon seit 2023 alle vor den neuen Regeln. Aber der Chef des Konsortiums, das das Tech3-MotoGP-Team übernommen hat, weiß es natürlich besser.“
Erst vor wenigen Tagen hatte Verstappen bereits Juan Pablo Montoya scharf zurückgewiesen. Der Kolumbianer hatte wegen der ständigen Kritik des Weltmeisters sogar eine Rennsperre ins Spiel gebracht. Verstappen konterte daraufhin trocken, Montoya erzähle „viel Unsinn“.
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