Max Verstappen rutscht im Duell gegen Lewis Hamilton ins Kiesbett raus. War das zu hart vom Briten? Der Rekordweltmeister ordnet ein.
Das Duell zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen war eines der Highlights beim Großen Preis von Österreich. Nachdem Verstappen während des Rennens sogar eine Strafe gegen seinen früheren WM-Rivalen gefordert hatte, reagiert der Ferrari-Pilot nun mit einer Ansage.
Die Szene ereignet sich in Runde elf. Verstappen greift Hamilton in Kurve 3 an, zieht zunächst vorbei, doch der Ferrari-Pilot kontert sofort. Beide fahren Seite an Seite durch die schnellen Kurven, ehe Verstappen neben die Strecke gerät und über Funk eine klare Strafe gegen Hamilton fordert.

Hamilton: „So fährt man nicht gegen einen Champion“
Die Rennkommissare schauen sich den Vorfall zwar an, sehen jedoch keinen Grund für eine Untersuchung. Auch Hamilton kann die Aufregung nicht nachvollziehen. „Er war außen neben mir. Man erwartet doch nicht, außen an einem Champion vorbeizufahren“, erklärt der siebenmalige Weltmeister.
Hamilton macht deutlich, dass Verstappen aus seiner Sicht hätte zurückziehen müssen. „Ich würde mir selbst nicht einbilden, dort außen an ihm vorbeizugehen und die Linie halten zu können. Er war am Scheitelpunkt hinten und hätte deshalb zurückstecken müssen.“
Die Rennleitung bewertet die Szene genauso. Nach einer kurzen Überprüfung entscheiden die Stewards, keine weiteren Maßnahmen einzuleiten.
Später im Rennen liefern sich Hamilton und Verstappen erneut ein packendes Duell. Diesmal setzt sich der Red-Bull-Pilot schließlich durch und fährt anschließend zu Rang zwei, während Hamilton nach einer unglücklichen Ferrari-Strategie nur Fünfter wird.
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