2025 holte Max Verstappen mehr als 100 Punkte auf und kämpfte sich zurück in den Titelkampf. Nach dem Österreich-GP befindet sich der Red-Bull-Star erneut in einer ähnlichen Situation.
Schon einmal hat Max Verstappen einen riesigen Rückstand in der WM aufgeholt. Nach dem Österreich-GP erinnert die Ausgangslage auffällig an das vergangene Jahr. Doch glaubt der Weltmeister selbst noch an den Titel?
Nach Platz zwei in Spielberg liegt Verstappen in der Fahrer-WM bereits 98 Punkte hinter Spitzenreiter Kimi Antonelli zurück. Der Mercedes-Pilot führt die Gesamtwertung aktuell mit 171 Punkten an, Verstappen hält bei 73 Zählern.
Die Situation weckt Erinnerungen an die Saison 2025. Damals lag Verstappen nach seinem Heimrennen in Zandvoort sogar 104 Punkte hinter WM-Leader Oscar Piastri zurück. Doch der Niederländer startete eine spektakuläre Aufholjagd, machte den gesamten Rückstand wett und verpasste den fünften WM-Titel in Serie am Ende nur knapp.
Verstappen: „Der Rückstand ist sehr groß“
Ob eine ähnliche Aufholjagd auch 2026 möglich ist? Nach seinem starken zweiten Platz in Spielberg zeigte sich Verstappen zurückhaltend.

„Es stehen noch mehr Rennen auf dem Programm als letztes Jahr, aber der Rückstand ist sehr groß“, sagte der Red-Bull-Pilot. „Ich denke, wir hatten ein sehr gutes Tempo, aber um um den Titel mitkämpfen zu können, müssen wir insgesamt noch besser werden.“
Verstappen sieht Probleme bei Red Bull
Für den viermaligen Weltmeister liegt das Problem nicht allein im Auto. Vielmehr sieht Verstappen auch bei den internen Abläufen noch Verbesserungspotenzial.
„Ich glaube, wir haben immer noch zu viele Probleme – sei es beim Start oder einfach bei Abläufen im Hintergrund, von denen ihr vielleicht gar nichts wisst, die ich aber kenne“, erklärte der Niederländer. „Ich denke, wir müssen einfach noch ein bisschen vielseitiger aufgestellt sein.“
Damit deutet Verstappen an, dass es bei Red Bull nicht nur auf der Strecke noch Baustellen gibt.
„Wir wollen die Besten sein“
Dennoch sieht Verstappen keinen Grund zur Panik. Vielmehr gehe es nun darum, die bekannten Schwächen konsequent anzugehen.
„Das ist keine große Kritik oder so. Ich denke, das ist allen bewusst, aber wir wollen immer besser werden, wir streben danach, die Besten zu sein“, so Verstappen.
Noch stehen zahlreiche Rennen auf dem Programm. Sollte Red Bull die aktuellen Probleme in den Griff bekommen, könnte der Niederländer im Titelkampf also noch einmal gefährlich werden. Für eine zweite große Aufholjagd in Folge braucht es allerdings schon bald weitere Fortschritte.
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