Max Verstappen schlägt nach seinem Silverstone-Aus Alarm. Der Red-Bull-Star spricht von einem gefährlichen Problem an seinem Auto und macht seinem Ärger Luft.
Der Frust bei Max Verstappen sitzt tief: Nach seinem Dreher beim Großen Preis von Großbritannien kritisiert der viermalige Weltmeister seinen Red Bull deutlich.
Der Niederländer lag in Silverstone trotz eines schwierigen Wochenendes auf Kurs Richtung Podium, als er kurz vor Schluss am Ende der Hangar Straight die Kontrolle über seinen RB22 verlor und ins Kiesbett rutschte.
Besonders bitter: Es war bereits der zweite ähnliche Zwischenfall innerhalb kurzer Zeit. Schon in Österreich war Verstappen im Qualifying abgeflogen. Für ihn ist klar: Es steckt ein technisches Problem dahinter.
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Verstappen: „Man kann sich wirklich verletzen“
„Es war wie in Österreich – ein anderer Fehler, aber das gleiche Ergebnis“, erklärt der Niederländer nach dem Rennen. Heißt also: Das Problem war erneut der Heckflügel. Laut Verstappen funktioniert die Rückstellung in den Kurvenmodus beim Anbremsen nicht korrekt. Die Folge: Das Auto verliert plötzlich Anpressdruck.
„Wenn man in die Kurve einlenkt, ist der Heckflügel nicht wieder vollständig geschlossen und man verliert viel Abtrieb“, verrät der viermalige Champion.

Seine Warnung: „In diesem Moment ist es super gefährlich, weil man sich wirklich verletzen kann. Zweimal hatte ich Glück – in Österreich und hier. Deshalb hat man irgendwann genug davon.“
Verstappen hadert mit Red Bull
Auch mit der generellen Performance seines Autos ist Verstappen unzufrieden. Zwar hätte er durch Probleme der Konkurrenz – unter anderem bei Kimi Antonelli und George Russell – sogar auf dem Podium landen können, verdient wäre das laut ihm aber nicht gewesen.
Verstappen: „Wir hätten es genommen, aber verdient wäre es überhaupt nicht gewesen.“

Besonders auf den harten Reifen fehlte dem Red Bull die Pace. Verstappen wundert sich selbst: „Ich weiß nicht, wie ich George und Lewis so lange hinter mir halten konnte.“
Sein ernüchterndes Fazit: „Das ganze Wochenende hatte ich eine schreckliche Balance, keinen Topspeed im Vergleich zum anderen Auto in unserer Garage. Und im Rennen war es genau dasselbe – so wie ich es vorhergesagt hatte.“
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