Max Verstappen startet am kommenden Wochenende bei den 24h Nürburgring im Mercedes. Ex-Pilot Montoya findet das unangebracht.
Die Vorfreude auf den Nürburgring-Auftritt von Max Verstappen wächst, doch genau dieser Einsatz sorgt jetzt für neuen Zündstoff rund um den Weltmeister.
Hintergrund: Verstappen startet beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring im Mercedes-AMG GT3. Und genau das gefällt offenbar nicht jedem im Umfeld von Red Bull Racing und vor allem Motorpartner Ford.
Montoya fordert Druck auf Verstappen
Bislang wird dazu öffentlich geschwiegen. Doch Ex-Formel-1-Star Juan Pablo Montoya legt nun den verbal den Finger in die Wunde. Der Kolumbianer fordert offen, dass Red Bull und Ford auf Verstappen einwirken sollten.
„Wenn ich der große Boss bei Ford wäre, würde es mir nicht gefallen, Verstappen auf dem Nürburgring Werbung für Mercedes machen zu sehen“, betont der Kolumbianer bei einem Wettanbieter.

Besonders pikant: Ford ist erst seit dieser Saison offizieller Motorenpartner von Red Bull in der Formel 1. Gleichzeitig fährt Verstappen im GT3-Sport mit einem Mercedes-AMG unter dem Banner von Team Verstappen Racing.
Verstappen startet wieder im Mercedes-AMG GT3
Der Niederländer absolvierte bereits mehrere GT3-Einsätze mit dem Mercedes-AMG GT3 EVO, unter anderem bei den Qualifikationsrennen zum 24h-Rennen Nürburgring und raste so auch in die Favoritenrolle fürs 24h-Rennen.

Montoya kann die Konstellation dennoch nicht nachvollziehen: „Wenn ich Red Bull oder Ford wäre, würde ich Druck machen, damit Max keinen Mercedes fährt, sondern einen Ford GT3 oder etwas Ähnliches.“
Neue Mercedes-Gerüchte bekommen neue Nahrung
Brisant wird die Debatte auch deshalb, weil Verstappen seit Monaten immer wieder mit einem möglichen Wechsel zu Mercedes in der Formel 1 in Verbindung gebracht wird. Gerade die starke Form von Mercedes in dieser Saison hat die Gerüchte zuletzt erneut angeheizt.
Dass Verstappen nun parallel öffentlich in einem Mercedes-AMG GT3 unterwegs ist, liefert den Spekulationen zusätzliche Nahrung – auch wenn der Weltmeister selbst seine GT3-Einsätze bislang stets klar von seiner Formel-1-Zukunft getrennt hat.
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