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Formel 2: Schumi junior auf Podium

Mick Schumacher Credit: PREMA
Mick Schumacher Credit: PREMA
Michael Zeitler
Michael Zeitler

Der Tod von Anthoine Hubert vor einem Jahr ist bei der Formel 2 in Spa allgegenwärtig. Mick Schumacher schafft es auf das Podium.

Die Formel 2 gedenkt Anthoine Hubert, dem jungen Franzosen, der bei einem fürchterlichen Unfall 2019 sein Leben in Spa verlor. Vor dem Rennen wird mit einer Schweigeminute an die Katastrophe erinnert. Mit dabei auch die Mutter des Unglücksfahrers, die schon im Vorjahr in der Startaufstellung zum F1-Rennen trauerte. In Runde 19 klatschen alle Teams Beifall – es war die Startnummer, mit der Hubert unterwegs war. Und auf dem Podium halten die drei Sieger eine große französische Flagge.

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Zu den drei Fahrern auf dem Podest gehört – schon zum fünften Mal in diesem Jahr – auch Mick Schumacher. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher wird Dritter.

Vor ihm duellieren sich Yuki Tsunoda und Nikita Mazepin. Mazepin fährt zwar als Erster durchs Ziel. Weil er bei einem Duell Tsunoda aber von der Piste drängt, bekommt er eine Fünfsekunden-Strafe. Tsunoda ist damit der Sieger. Noch in diesem Jahr soll der Red Bull-Junior einen Formel-1-Test bekommen – und 2021 womöglich Daniil Kvyat bei Alpha Tauri ersetzen.

In der Gesamtwertung führt nach wie vor Callum Ilott (122 Punkte), der aber nicht über Rang zehn hinauskam. Es folgen Robert Shwartzman (113), Yuki Tsunoda (101), Mick Schumacher (94) und Nikita Mazepin (93).

In der Formel 3 holte sich Lirim Zendeli seinen Premierensieg. David Beckmann rundete ein starkes deutsches Ergebnis als Dritter ab. David Schumacher wurde nach seinem Teamwechsel von Charouz zu Carlin 17., Flörsch-Ersatz Andreas Estner kam auf Rang 27 ins Ziel. Oscar Piastri führt weiterhin die Tabelle an, Beckmann ist mit 30,5 Punkten Rückstand Gesamt-Dritter. 

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Autor

Michael Zeitler
Michael Zeitler

Nach dem Politikwissenschaftsstudium stellte er fest: Interessant, aber der Motorsport ist dann doch spannender. Als Kind der Schumi-Ära hat Michael Zeitler kaum ein Formel-1-Rennen verpasst und Gefallen auch an anderen Rennserien wie der IndyCar gefunden. Nach ersten journalistischen Erfahrungen, etwa im Regionalfernsehen, kam er im Oktober 2015 als Volontär und schließlich als Redakteur zu AUTO BILD MOTORSPORT. Seit 2020 gehört er zum Team F1-Insider.


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