Lewis Hamilton erzielt sein bestes Ferrari-Ergebnis und sein Bruder steht zum ersten Mal in der BTCC auf dem Podest.
Großes Wochenende für die Familie Hamilton! Während Lewis Hamilton beim Kanada-GP mit Platz zwei sein bislang bestes Ferrari-Ergebnis holte, durfte auch sein Halbbruder Nicolas Hamilton jubeln.
Der 34-Jährige fuhr in der British Touring Car Championship erstmals in seiner Karriere aufs Podium. Beim Rennwochenende in Snetterton gelang Nicolas Hamilton der historische Erfolg in der populären Tourenwagenserie.
Nicolas Hamilton leidet seit Geburt an Zerebralparese und fährt deshalb mit einem speziell modifizierten Rennwagen. Nach eigenen Angaben ist er der erste Fahrer mit Behinderung in der Geschichte der BTCC und nun auch der erste, der dort ein Podium erreicht hat.
Hamilton feiert sein bestes Ferrari-Ergebnis
Damit durfte die Familie Hamilton am Wochenende gleich doppelt feiern. Lewis Hamilton selbst zeigte sich nach seinem starken Kanada-Auftritt ebenfalls deutlich gelöster als zuletzt.
Der Ferrari-Star kämpfte sich im Rennen bis auf Platz zwei nach vorne und schnappte sich in der Schlussphase sogar Max Verstappen im direkten Duell. Für Hamilton war es nach China das zweite Podium mit Ferrari seit seinem Wechsel zur Scuderia.

Nach dem Rennen kündigte der siebenmalige Weltmeister an, noch einige Tage in Kanada bleiben zu wollen. „Hoffentlich sehe ich irgendwo einen Elch“, scherzte Hamilton mit Blick auf einen geplanten Ausflug in die Natur.
Zuvor wollte sich der Ferrari-Star noch ein NHL-Spiel anschauen, ehe die Vorbereitung auf den Monaco-GP beginnt. Dort rechnen viele Experten Ferrari erneut gute Chancen aus.
Allerdings ist auch sein Teamkollege Charles Leclerc, der den diesjährigen Kanada-GP als das „schlechteste Rennwochenende seiner Formel-1-Karriere“ einstuft, in seiner Heimat ebenfalls immer stark unterwegs.
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