Mick Schumacher steht vor seinem ersten Start beim legendären Indy 500 und hat schon vor dem Rennen Grund zum Jubeln. Der Deutsche ist bester Rookie im Feld und kassiert dafür in Indianapolis bereits eine riesige Trophäe.
Noch bevor das berühmte Indy 500 überhaupt gestartet ist, hat Mick Schumacher bereits seinen ersten großen Erfolg gefeiert. Der Deutsche ist bester Rookie im Feld – und bekommt dafür typisch USA schon eine riesige Trophäe überreicht.
Für Schumacher wird es am Sonntag ernst: Zum ersten Mal startet der Deutsche beim legendären Indy 500 in Indianapolis. Nach tagelangen Trainings, Qualifying und Rookie-Programm fühlt sich der Sohn von Michael Schumacher bereit für das größte Ovalrennen der Welt.
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Schumacher schlägt alle anderen Neulinge
Auch wenn der 27-Jährige „nur“ von Startplatz 27 ins Rennen geht, reicht das bereits für eine besondere Auszeichnung: Kein anderer Rookie qualifiziert sich besser als Schumacher.
Und typisch Amerika wird daraus direkt eine große Show gemacht. Für den besten Neuling im Feld gibt es eine riesige Rookie-Trophäe – noch bevor überhaupt die erste Rennrunde gefahren wird.

Nach mehreren Test- und Trainingstagen zeigt sich Schumacher mit seiner Entwicklung zufrieden. Besonders das Fahren im Verkehr und die berüchtigte „Dirty Air“, also die Luftverwirbelungen der vorausfahrenden Autos, beschäftigen den Deutschen intensiv.
„Alles muss möglichst sanft passieren“, erklärt der Deutsche das Fahren auf dem superschnellen Oval. Gerade der Umgang mit den Reifen komme ihm als Europäer entgegen.
Schumacher träumt vom ganz großen Coup
Mit seinem Team Rahal Letterman Lanigan Racing plant Schumacher im Rennen eine Aufholjagd. Vor allem zusammen mit Teamkollege Graham Rahal will der Deutsche nach vorne fahren.
Dass sein Qualifying „nicht ganz nach Plan“ läuft, gibt Schumacher offen zu. Einige Details am Auto hätten nicht perfekt funktioniert und „ein paar Zehntel“ gekostet.
Trotzdem bleibt der Deutsche selbstbewusst. Auf die Frage, ob ein Rookie das Indy 500 gewinnen könne, antwortet Schumacher klar: „Absolut.“
Und als er gefragt wird, ob ihm die Rookie-Trophäe wichtig sei, liefert Schumacher bereits eine Kampfansage: „Die größere Trophäe wäre mir lieber.“
Indy 500: Vollmilch statt Champagner
Eine der berühmtesten Traditionen des Indy 500 betrifft übrigens die Victory Lane: Der Sieger bekommt nach dem Rennen keine Champagnerdusche, sondern Milch.

Alle Fahrer müssen vorher angeben, welche Sorte sie im Erfolgsfall trinken möchten. Schumacher entscheidet sich wie die meisten Fahrer für klassische Vollmilch.
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