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Mick Schumacher hadert nach Indy-Qualifying mit seinem Auto

Indy 500 Mick Schumacher 2026
Mick Schumacher. Credit: Indycar
Bianca Garloff
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Mick Schumacher hat das erste große Qualifying seiner Indy-500-Karriere hinter sich. Nach einem schwierigen Wochenende spricht der Deutsche offen über die Probleme seines Autos

Der Rekordweltmeister-Sohn im berühmtesten Renn-Oval der Welt! Mick Schumacher hat sein erstes Qualifying für das legendäre Indianapolis 500 hinter sich und war danach nur bedingt zufrieden.

Das erste Qualifying-Segment auf dem Indianapolis Motor Speedway war wegen Dauerregens vom Samstag auf Sonntag verschoben worden. Bei Sonnenschein und Temperaturen von rund 27 Grad mussten alle 33 Fahrer jeweils einen einzigen Vier-Runden-Versuch absolvieren. Mehrere Anläufe waren diesmal nicht erlaubt.

Nach seinem Run wirkte Schumacher nachdenklich. „Das ganze Wochenende war nicht einfach“, erklärte der Deutsche im TV-Interview. „Wir müssen jetzt verstehen, was im Qualifying los war.“

Schumacher kämpft mit dem Handling

Vor allem das Fahrverhalten seines Autos habe ihn überrascht. „Das Auto fühlte sich eigentlich gut an, was hier vielleicht gar nicht unbedingt optimal ist. Vielleicht braucht man eher ein nervöses Auto.“

Der Rookie von Rahal Letterman Lanigan Racing kam bei seinem Versuch auf einen Schnitt von 229,450 mph – umgerechnet rund 369 km/h.

Indy 500 Mick Schumacher 2026
Mick Schumacher. Credit: Indycar

Trotzdem überwiegt bei Schumacher die Vorfreude auf sein erstes Indy 500. „Ich freue mich einfach darauf, was hier am Renntag los sein wird“, sagte der Sohn von Michael Schumacher bereits vor dem Qualifying. „Ich bin in Monaco und in Le Mans gefahren. Das hier ist jetzt das letzte große Rennen auf meiner Liste.“

Das Indianapolis 500 gehört gemeinsam mit dem 24 Hours of Le Mans und dem Monaco Grand Prix zu den berühmtesten Motorsport-Rennen der Welt.

Mick Schumacher mit Start aus Reihe zehn

Am Ende reichte es für Schumacher im ersten Qualifying-Segment zu Rang 28. Damit startet er sein erstes Indy 500 aus der zehnten Reihe.

Indy 500 Mick Schumacher 2026
Mick Schumacher. Credit: Indycar

Innerhalb des vier Fahrzeuge starken RLL-Teams musste sich nur Graham Rahal hinter ihm einordnen. Ex-Indy-500-Sieger Takuma Sato wurde 13., Teamkollege Louis Foster landete auf Rang 22.

An der Spitze sicherte sich derweil Alex Palou die Pole Position für das diesjährige Indy 500. Der amtierende IndyCar-Champion setzte sich im entscheidenden Fast-6-Shootout mit einem Vier-Runden-Schnitt von 232,248 mph gegen die Konkurrenz durch und startet damit erstmals seit 2023 wieder von ganz vorne.

Palou geht als Favorit ins Indy 500

Besonders bemerkenswert: Palou war im ersten Qualifying-Segment zunächst nur Elfter gewesen. Erst im weiteren Verlauf der Shootouts drehte der Spanier richtig auf. Neben ihm stehen Alexander Rossi und David Malukas in der ersten Startreihe.

Für Aufmerksamkeit sorgte auch Felix Rosenqvist. Der Schwede war sowohl im ersten Qualifying-Segment als auch im Top-12-Shootout der Schnellste, verpasste im finalen Shootout aber knapp die Pole und startet aus Reihe zwei.

Beeindruckend: Trotz des enormen Risikos auf dem Indianapolis Motor Speedway gab es während der kompletten Qualifying-Woche keinen einzigen schweren Unfall. Vor dem Rennen am kommenden Sonntag stehen jetzt noch zwei freie Trainingssessions an – wobei erneut Regen droht.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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