Mick Schumacher verpasst sein bestes IndyCar-Ergebnis. Nach einer Kollision fällt der Deutsche zurück, sein Teamkollege landet auf dem Podium.
Bitteres Ende für Mick Schumacher beim IndyCar-Rennen in Indianapolis! Der Deutsche war auf dem Weg zu seinem bislang besten Ergebnis in der IndyCar Series, ehe ihn kurz vor Schluss eine Kollision zurückwarf.
Der Sohn von Michael Schumacher zeigte auf dem Indianapolis-Rundkurs lange eines seiner stärksten Rennen der Saison. Von Startplatz 18 kämpfte sich der Rahal-Pilot im chaotischen Rennen immer weiter nach vorne und lag drei Runden vor dem Ende bereits auf Rang zwölf.

Sogar Platz elf war in Reichweite. Dann kam es zum Drama. Im Duell mit Santino Ferrucci wollte Schumacher in Kurve 7 attackieren. Wenig später kam es in Kurve 9 zur Berührung. Der IndyCar-Neuling fuhr Ferrucci ins Heck, der drehte sich und die Rennleitung griff sofort ein.
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Durchfahrtsstrafe nach Kollision für Schumache
Die Stewards werteten die Szene als vermeidbare Kollision und verhängten gegen Schumacher eine Durchfahrtsstrafe. Statt eines möglichen Top-12-Ergebnisses fiel der Deutsche dadurch im Klassement bis auf Rang 20 zurück.
Besonders bitter: Bis zu diesem Zwischenfall hatte er im turbulenten Rennen einen äußerst starken Eindruck hinterlassen. Während es direkt am Start mehrere Kollisionen gab, blieb der IndyCar-Rookie cool und hielt sich clever aus allen Zwischenfällen heraus.
Sogar der Startcrash in Kurve 1, ausgelöst durch Felix Rosenqvist, konnte Schumacher spektakulär über die Wiese umfahren. Im weiteren Rennverlauf arbeitete sich der Deutsche konstant nach vorne und profitierte von einer starken Strategie seines Teams.
Der Sieg ging am Ende an Christian Lundgaard vor David Malukas. Graham Rahal, Teamkollege von Schumacher, komplettierte das Podium. Für den Routinier ist es bereits das zweite Podest in dieser Saison. Louis Foster, der dritte Pilot von RLL landete mit Rang sieben ebenfalls vor Schumacher.

Trotz des bitteren Resultats dürfte das Wochenende Schumacher dennoch Mut machen. Über weite Strecken zeigte der Deutsche erstmals echtes Top-12-Tempo in der IndyCar-Serie – ehe der späte Zwischenfall alles zerstörte.
IndyCar: Ergebnis Indianapolis-GP
- C. Lundgaard — Arrow McLaren
- D. Malukas — Team Penske +4.671
- G. Rahal — Rahal Letterman Lanigan Racing +7.914
- J. Newgarden — Team Penske +10.029
- A. Palou — Chip Ganassi Racing +14.363
- S. Dixon — Chip Ganassi Racing +26.842
- L. Foster — Rahal Letterman Lanigan Racing +28.127
- D. Hauger — Dale Coyne Racing +31.932
- K. Kirkwood — Andretti Global +34.194
- N. Siegel — Arrow McLaren +38.844
- M. Armstrong — Meyer Shank Racing +46.471
- K. Simpson — Chip Ganassi Racing +50.190
- W. Power — Andretti Global +52.029
- S. Ferrucci — A.J. Foyt Enterprises +56.371
- R. VeeKay — Juncos Hollinger Racing +59.585
- S. McLaughlin — Team Penske +59.870
- S. Robb — Juncos Hollinger Racing +1:00.166
- P. O’Ward — Arrow McLaren +1:06.286
- C. Collet — A.J. Foyt Enterprises +1:07.670
- M. Schumacher — Rahal Letterman Lanigan Racing +1:14.129
- R. Grosjean — Dale Coyne Racing +1 Runde
DNF — #28 M. Ericsson — Andretti Global
DNF — #60 F. Rosenqvist — Meyer Shank Racing
DNF — #21 C. Rasmussen — Ed Carpenter Racing
DNF — #20 A. Rossi — Ed Carpenter Racing
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