IndyCar

Kollisionsschock für Mick Schumacher kurz vor Schluss

Mick Schumacher, Indianapolis, Credit: IndyCar
Mick Schumacher, Indianapolis, Credit: IndyCar
Alex Warneke
Alex Warneke

Mick Schumacher verpasst sein bestes IndyCar-Ergebnis. Nach einer Kollision fällt der Deutsche zurück, sein Teamkollege landet auf dem Podium.

Bitteres Ende für Mick Schumacher beim IndyCar-Rennen in Indianapolis! Der Deutsche war auf dem Weg zu seinem bislang besten Ergebnis in der IndyCar Series, ehe ihn kurz vor Schluss eine Kollision zurückwarf.

Der Sohn von Michael Schumacher zeigte auf dem Indianapolis-Rundkurs lange eines seiner stärksten Rennen der Saison. Von Startplatz 18 kämpfte sich der Rahal-Pilot im chaotischen Rennen immer weiter nach vorne und lag drei Runden vor dem Ende bereits auf Rang zwölf.

Mick Schumacher, Indianapolis, Credit: IndyCar
Mick Schumacher, Indianapolis, Credit: IndyCar

Sogar Platz elf war in Reichweite. Dann kam es zum Drama. Im Duell mit Santino Ferrucci wollte Schumacher in Kurve 7 attackieren. Wenig später kam es in Kurve 9 zur Berührung. Der IndyCar-Neuling fuhr Ferrucci ins Heck, der drehte sich und die Rennleitung griff sofort ein.

Durchfahrtsstrafe nach Kollision für Schumache

Die Stewards werteten die Szene als vermeidbare Kollision und verhängten gegen Schumacher eine Durchfahrtsstrafe. Statt eines möglichen Top-12-Ergebnisses fiel der Deutsche dadurch im Klassement bis auf Rang 20 zurück.

Besonders bitter: Bis zu diesem Zwischenfall hatte er im turbulenten Rennen einen äußerst starken Eindruck hinterlassen. Während es direkt am Start mehrere Kollisionen gab, blieb der IndyCar-Rookie cool und hielt sich clever aus allen Zwischenfällen heraus.

Sogar der Startcrash in Kurve 1, ausgelöst durch Felix Rosenqvist, konnte Schumacher spektakulär über die Wiese umfahren. Im weiteren Rennverlauf arbeitete sich der Deutsche konstant nach vorne und profitierte von einer starken Strategie seines Teams.

Der Sieg ging am Ende an Christian Lundgaard vor David Malukas. Graham Rahal, Teamkollege von Schumacher, komplettierte das Podium. Für den Routinier ist es bereits das zweite Podest in dieser Saison. Louis Foster, der dritte Pilot von RLL landete mit Rang sieben ebenfalls vor Schumacher.

Mick Schumacher Indycar Indy 500 Test 2026
Mick Schumacher. Credit: Indycar

Trotz des bitteren Resultats dürfte das Wochenende Schumacher dennoch Mut machen. Über weite Strecken zeigte der Deutsche erstmals echtes Top-12-Tempo in der IndyCar-Serie – ehe der späte Zwischenfall alles zerstörte.

IndyCar: Ergebnis Indianapolis-GP

  1. C. Lundgaard — Arrow McLaren
  2. D. Malukas — Team Penske +4.671
  3. G. Rahal — Rahal Letterman Lanigan Racing +7.914
  4. J. Newgarden — Team Penske +10.029
  5. A. Palou — Chip Ganassi Racing +14.363
  6. S. Dixon — Chip Ganassi Racing +26.842
  7. L. Foster — Rahal Letterman Lanigan Racing +28.127
  8. D. Hauger — Dale Coyne Racing +31.932
  9. K. Kirkwood — Andretti Global +34.194
  10. N. Siegel — Arrow McLaren +38.844
  11. M. Armstrong — Meyer Shank Racing +46.471
  12. K. Simpson — Chip Ganassi Racing +50.190
  13. W. Power — Andretti Global +52.029
  14. S. Ferrucci — A.J. Foyt Enterprises +56.371
  15. R. VeeKay — Juncos Hollinger Racing +59.585
  16. S. McLaughlin — Team Penske +59.870
  17. S. Robb — Juncos Hollinger Racing +1:00.166
  18. P. O’Ward — Arrow McLaren +1:06.286
  19. C. Collet — A.J. Foyt Enterprises +1:07.670
  20. M. Schumacher — Rahal Letterman Lanigan Racing +1:14.129
  21. R. Grosjean — Dale Coyne Racing +1 Runde

DNF — #28 M. Ericsson — Andretti Global
DNF — #60 F. Rosenqvist — Meyer Shank Racing
DNF — #21 C. Rasmussen — Ed Carpenter Racing
DNF — #20 A. Rossi — Ed Carpenter Racing

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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