Formel-1-Weltmeister Max Verstappen setzt im Qualifying ein Ausrufezeichen und startet von ganz vorn ins NLS2-Rennen.
Max Verstappen zeigt, warum er aktuell das Maß aller Dinge ist; selbst auf der legendären Nordschleife. Beim Qualifying zum 58. ADAC Barbarossapreis sichert sich der Formel-1-Weltmeister im Mercedes-AMG GT3 von Winward Racing die Poleposition.
Mit einer Zeit von 7:51,751 Minuten lässt der Niederländer die Konkurrenz deutlich hinter sich. Fast zwei Sekunden nimmt er dem zweitplatzierten Christopher Haase im Audi ab – auf der über 24 Kilometer langen Kombination aus Nordschleife und GP-Strecke eine kleine Welt.
Verstappen mit perfektem Timing
Der Schlüssel zum Erfolg: perfektes Timing. Verstappen erwischt ein rund 20-minütiges Fenster ohne Code-60-Phase und liefert genau dann ab. „Das war eigentlich die einzige Runde ohne Code 60“, sagt er selbst.

Denn das Qualifying verläuft alles andere als sauber. Mehrere Neutralisationen, unter anderem nach einem Unfall in der Hohenrain-Schikane, bremsen die Zeitenjagd immer wieder aus. Kurz vor Schluss ist endgültig Schluss mit schnellen Runden – erneut Code 60.
Auch Verstappen selbst muss seine letzte Attacke abbrechen, obwohl er noch einmal auf Bestzeitkurs liegt. Doch da steht die Pole längst.
Hinter dem Winward-Mercedes #3 reihen sich Haase im Audi (#16) sowie der starke Rowe-BMW #98 mit Farfus, Marciello und van der Linde ein. Aston Martin (#34) und ein weiterer Mercedes (#80) folgen dahinter.
NLS2: Topfavoriten mit Aufholjagd
Auffällig: Einige Topfavoriten verpassen das entscheidende Zeitfenster komplett und starten weit hinten. Für sie wird das Rennen zur Aufholjagd.
Verstappen selbst bleibt trotz Pole entspannt. Für ihn steht vor allem die Vorbereitung auf das 24h-Rennen im Fokus. „Ich muss die Boxenstopps lernen“, sagt er offen. In der Formel 1 gibt es schließlich keine Fahrerwechsel.
Um 12 Uhr fällt der Startschuss. Und eines ist klar: Verstappen hat die perfekte Ausgangslage, aber auf der Nordschleife kann alles passieren.
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