Nordschleifen-Insider ordnet ein: Ein Verstappen-Start wäre „das Beste für die Serie“, sportlich wie emotional ein Gewinn für den Nürburgring.
Max Verstappen steht 2026 vor seiner ersten Teilnahme beim 24h Rennen am Nürburgring. 2025 absolvierte er seine ersten zwei NLS-Läufe in der Eifel. Angeleitet wurde der Formel-1-Superstar von Nordschleifen-Instruktor Andreas Gülden. Der Nürburgring-Kenner weiß, dass Verstappen auch beim großen Langstrecken-Klassiker mit mit offenen Armen empfangen wird.
Gülden begleitete den Red-Bull-Star einst beim Erwerb der DMSB-Nordschleifen-Permit und kennt dessen Ambitionen genau. Er hatte bereits 2025 angedeutet, vor einem möglichen Start beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring weitere Einsätze auf der Strecke absolvieren zu wollen.

Daher wurde sogar extra der Kalender der Nürburgring Langstrecken-Serie angepasst. Das zweite Saisonrennen findet nun an einem anderen Wochenende statt und kollidiert nicht mehr mit dem Japan-Grand-Prix der Formel 1.
Gülden ist begeistert. „Ich bin gefühlt rund um die Uhr am Ring. Ich feiere das total“, sagt er bei Mennem. „Wenn man alles dafür tut, Verstappen an den Ring zu holen, ist das das Beste für die Serie und das Beste, was dem 24-Stunden-Rennen passieren kann.“
Verstappens Nordschleifen-Start noch nicht offiziell
Dabei denkt der Nordschleifen-Experte nicht nur sportlich. Verstappens Präsenz hätte enorme Strahlkraft. „Es ist gut für uns, gut für den Nürburgring und vor allem gut für alle Nordschleifen-Fans, um den Spirit in die ganze Welt zu tragen“, betont Gulden. Kaum ein aktiver Fahrer verbindet aktuelle F1-Weltklasse mit echter Begeisterung für Langstrecken- und GT-Rennen so glaubwürdig wie der viermalige Formel-1-Weltmeister.
Natürlich bringt die Terminverschiebung auch Nebenwirkungen mit sich, etwa umgebuchte Hotels und geänderte Reisepläne. Gulden zeigt Verständnis, bleibt aber klar: „Für alle, die jetzt umplanen müssen, tut es mir leid. Aber wenn man ehrlich darüber nachdenkt, kann es jeder verstehen.“
Offiziell ist der Verstappen-Start beim 24h Rennen noch nicht, die Verkündung dürfte allerdings nur eine Frage der Zeit sein. Die Tür steht weit offen. Und die Begeisterung vor Ort wäre riesig, sollte der Formel-1-Champion tatsächlich zurückkehren auf die wohl anspruchsvollste Rennstrecke der Welt.
Schon bei den ersten NLS-Läufen von Verstappen war das Interesse enorm, allein der YouTube-Kanal der NLS erreichte zahlreiche neue Rekorde.
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