Verstappen denkt über weitere NLS-Starts im April nach. Durch F1-Ausfälle könnte sich plötzlich ein Zeitfenster öffnen.
Max Verstappen macht keinen Hehl daraus: Die Nordschleife hat ihn gepackt. Und nach einem weiteren spektakulären Auftritt in der NLS vergangenen Samstag könnte schon bald die Fortsetzung folgen.
Der viermalige Formel-1-Weltmeister zeigt sich nach seinem insgesamt dritten NLS-Einsatz wieder mal begeistert von seinem Ausflug in die Grüne Hölle und stellt klar, dass weitere Einsätze noch vor dem 24h-Rennen durchaus möglich sind.
„Wir werden das checken. Ich versuche so oft wie möglich hier zu sein. Es macht immer Spaß, diese ganze Gegend ist einfach unglaublich, die Fans sind so Racing-begeistert. Ich bin glücklich, Teil davon zu sein“, sagt der viermalige Formel-1-Weltmeister. Nach Informationen von F1-Insider.com laufen die Planungen bereits.

Verstappen feiert Rennpremiere im Mercedes-AMG GT3
Dabei war sein aktueller Einsatz überhaupt erst durch eine Sonderlösung möglich. Die NLS hatte ihren Kalender extra angepasst und den Lauf vorgezogen, damit es keine Überschneidung mit der Formel 1 gibt. Ohne diesen Schritt hätte Verstappen vor dem 24h-Rennen am Nürburgring kein einziges Rennen im Mercedes-AMG GT3 bestreiten können. Vergangenes Jahr war er noch im Ferrari 296 GT3 und bei seiner Nordschleifen-„Führerscheinprüfung“ im gedrosselten Porsche Cayman GT4 CS unterwegs.
Durch den Nahost-Konflikt fallen die Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien aus. Zwei Wochenenden, die Verstappen theoretisch für weitere Einsätze auf der Nordschleife nutzen könnte. Intern wird genau das nun geprüft.
Dass sich zusätzliche Starts lohnen würden, zeigte bereits sein erstes Rennwochenende: sportlich wie medial ein voller Erfolg. Verstappen lieferte auf Anhieb ab, holte Pole und dominierte das Rennen, ehe der Sieg nachträglich aberkannt wurde.
Für den Niederländer selbst steht ohnehin fest, warum er sich das antut: pures Racing. Keine komplexen Batteriethemen, kein künstliches Management, einfach Vollgas auf einer der schwierigsten Strecken der Welt. Und genau davon scheint er aktuell nicht genug zu bekommen.
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