K.o. nach dem Triumph bei NLS2 am Nürburgring: Verstappen verliert Nordschleifen-Sieg am Grünen Tisch.
Bitteres Nachspiel! Max Verstappen und Mercedes-AMG feiern erst einen souveränen Sieg auf der Nürburgring-Nordschleife und stehen wenig später plötzlich mit leeren Händen da.
Der Grund: Der Mercedes-AMG GT3 #3 von Verstappen, Dani Juncadella und Jules Gounon wird nach dem Rennen disqualifiziert. Der Triumph beim 58. ADAC Barbarossapreis ist damit offiziell gestrichen.
Der Fehler liegt im Reifen-Detail: Bei der Auswertung der sogenannten Tyre-App stellen die Sportkommissare fest, dass das Team sieben statt der erlaubten sechs Reifensätze eingesetzt hat. Ein klarer Regelverstoß, ohne Spielraum für eine mildere Strafe.
Verstappens Teamchef erklärt Disqualifikation
Teamchef Christian Hohenadel räumt den Patzer offen ein: „Die Disqualifikation tut weh. Leider ist uns im Team ein Fehler unterlaufen, der die Rennleitung dazu gezwungen hat, das Siegerfahrzeug nachträglich zu disqualifizieren.“

Besonders bitter: Auf der Strecke hatte das AMG-Trio alles im Griff. Verstappen und Co. gewannen mit fast einer Minute Vorsprung – eine Demonstration auf der Nordschleife. Dass ein zusätzlicher Reifensatz diesen Abstand allein erklärt, gilt als unwahrscheinlich.
Doch das spielt keine Rolle. Die Regeln sind eindeutig – und werden konsequent angewendet.
Rowe-BMW erbt Sieg
Damit rückt der Rowe-BMW #99 mit Dan Harper und Jordan Pepper nachträglich auf Platz eins vor. Der Falken-Porsche #44 erbt Rang zwei, während sich der Black-Falcon-Porsche #48 über ein überraschendes Podium freut.
Für Verstappen bleibt trotzdem ein starkes Signal: Speed, Teamwork und Nordschleifen-Gefühl passen bereits. Nur die Abläufe im Hintergrund müssen sitzen – spätestens beim großen Ziel, dem 24h-Rennen im Mai.
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!