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SuperCharge: Neue Elektro-Serie mit 670 PS

SuperCharge SC01
SuperCharge SC01
Michael Zeitler
Michael Zeitler

2022 soll mit der SuperCharge-Meisterschaft eine neue E-Serie mit serienbasierten Autos an den Start gehen. Wir stellen das Konzept vor.

2022 startet die neue SuperCharge-Meisterschaft mit serienbasierten Elektroautos. Hinter dem neuen Konzept stecken bekannte Namen aus dem Motorsport, etwa Rob Armstrong oder die früheren Sauber-Formel-1-Teammitglieder Max Welti und Willy Rampf.

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Wieder eine Elektro-Rennserie? Ja, aber die SuperCharge-Meisterschaft unterscheidet sich unter anderem in einem wesentlichen Punkt von Formel E, Extreme E, ETCR und Co: Hier dürfen die Teams auch an der Batterie Weiterentwicklung betreiben.

Basis wird ein Fahrzeug, das beim deutschen Chassisbauer Holzer entwickelt wird. Acht Teams werden mit je zwei Autos antreten und dürfen diese in zwei Bereichen überarbeiten: Sie dürfen ein Bodykit anbringen, das sich an ein Serienauto aus ihrem Sortiment anlehnt. Und sie dürfen eben die Batterien entwickeln.

SuperCharge SC01
SuperCharge SC01

Die technischen Daten des SC01 genannten Rennautos: 500 kW (670 PS) Leistung und eine Beschleunigung wie in der Formel 1 – von 0 auf 100 km/h in 2,5 Sekunden.

2022 sind acht Rennen geplant – in Europa, China, der USA, dem Mittleren Osten und im asiatisch-pazifischen Raum.

Pro Wochenende, das auf 1,5 Tage gestaucht ist und Festival-Atmosphäre verbreiten soll, sind 15 Rennen mit maximal sechs Runden auf überschaubaren Rennstrecken von einem Kilometer Länge geplant. Das ist also recht ähnlich etwa zur Rallycross-WM. Die Strecken sollen zum Teil künstlich bewässert sein und 2,5 Meter hohe Sprungschanzen beinhalten.

SuperCharge-Direktor und Mitbegründer Rob Armstrong erklärt: „Der Motorsport steht am Scheideweg. Alejandro Agag und Jean Todt haben einen tollen Job gemacht und im elektrischen Motorsport Pionierarbeit geleistet. Immer mehr Länder und Städte haben bereits Pläne enthüllt, in den kommenden Jahren Verbrennungsmotoren zu verbannen. Also wächst auch die Nachfrage nach einer straßenbasierten Elektro-Rennserie.“

Mehrere Hersteller würden laut Angaben von SuperCharge bereits Interesse zeigen.

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Autor

Michael Zeitler
Michael Zeitler

Nach dem Politikwissenschaftsstudium stellte er fest: Interessant, aber der Motorsport ist dann doch spannender. Als Kind der Schumi-Ära hat Michael Zeitler kaum ein Formel-1-Rennen verpasst und Gefallen auch an anderen Rennserien wie der IndyCar gefunden. Nach ersten journalistischen Erfahrungen, etwa im Regionalfernsehen, kam er im Oktober 2015 als Volontär und schließlich als Redakteur zu AUTO BILD MOTORSPORT. Seit 2020 gehört er zum Team F1-Insider.


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