Nach der Tragödie auf der Nordschleife meldet sich Max Verstappen zu Wort und findet klare Worte zum Risiko im Motorsport.
Der tödliche Unfall bei den 24h-Qualifiers auf dem Nürburgring hat die Motorsport-Welt erschüttert – und auch Max Verstappen zeigt sich betroffen.
Der viermalige Weltmeister war am Samstag selbst vor Ort und sollte gemeinsam mit Lucas Auer im Mercedes-AMG GT3 an den Start gehen, als es in der Anfangsphase des Rennens zu der schweren Kollision kam.
Verstappen: „Ich bin geschockt“
Kurz nach dem Unfall meldete sich Verstappen über Social Media zu Wort. „Ich bin geschockt über das, was heute passiert ist“, schrieb der Niederländer. Gleichzeitig erinnerte er daran, was viele im Motorsport gerne verdrängen: „Motorsport ist etwas, das wir alle lieben, aber in Zeiten wie diesen werden wir daran erinnert, wie gefährlich er sein kann.“
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Verstappen sprach zudem den Hinterbliebenen sein Mitgefühl aus und richtete klare Worte an die Familie des verunglückten Fahrers.
Fahrer stirbt nach Massenkollision
Bei dem Unfall war der schwedische Pilot Juha Miettinen (66) ums Leben gekommen. Insgesamt sieben Fahrzeuge waren in die Kollision im Streckenabschnitt Klostertal verwickelt.
Miettinen wurde nach der Bergung ins Medical Center gebracht, wo er trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb. Die weiteren beteiligten Fahrer wurden zur Untersuchung in Krankenhäuser gebracht, befinden sich aber nicht in Lebensgefahr.
24h Qualifiers am Samstag früh beendet
Das Rennen wurde nach dem Unfall abgebrochen und am Samstag nicht mehr fortgesetzt. Zum Zeitpunkt des Abbruchs hatte Verstappens Teamkollege Lucas Auer das Fahrzeug pilotiert. Verstappen selbst war zu diesem Zeitpunkt noch nicht zum Einsatz gekommen.

Auch der Automobil-Weltverband FIA äußerte sich und sprach den Angehörigen des verstorbenen Fahrers sein Beileid aus.
Trotz der tragischen Ereignisse soll das zweite Qualifiers-Rennen am Sonntag stattfinden. Vor dem Start ist eine Schweigeminute geplant.
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Fazit
Der Unfall am Nürburgring zeigt einmal mehr die Schattenseite des Motorsports. Selbst modernste Technik kann Risiken nicht vollständig ausschließen. Und auch Topstars wie Verstappen werden daran erinnert
Die Faszination bleibt – aber das Risiko fährt immer mit.
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