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„Er ist zeitweise bei Bewusstsein“

Alex Zanardi Credit: BMW
Alex Zanardi Credit: BMW
Michael Zeitler
Michael Zeitler

Alex Zanardi liegt auch einen Monat nach seinem schweren Handbike-Unfall noch immer schwer verletzt im Krankenhaus. Es gibt aber positive Trends.

Über einen Monat ist der schwere Handbike-Unfall von Rennfahrer Alessandro Zanardi schon her. Noch immer liegt er im Krankenhaus, wurde nun aber nach Como verlegt – in eine Reha-Klinik, die sich auf Hirnschäden spezialisiert hat.

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Inzwischen haben die Ärzte auch die Sedierung des Italieners beendet. Er liegt daher nicht mehr im künstlichen Koma. Sein Sohn Niccolo Zanardi berichtet der „Corriere della Sera: „Wir sind glücklich, weil er sich schneller erholt hat, als wir erwartet hatten. Aber wir sollten nicht überrascht sein: Das ist Papa. Es ist unglaublich, welche Energie dieser Mann hat, er ist außerordentlich stark. Er hat aber noch einen sehr langen Weg vor sich.“

Der Krankenhaus-Priester Luca Poli berichtet in der „Gazzetta dello Sport“ von seinem Besuch am Krankenbett: „Alex Zanardi ist nur zeitweise bei Bewusstsein und ermüdet schnell. Manchmal ist er wach, manchmal nicht. Nach der Überweisung von Siena hierher war er sehr müde. Ich konnte ihn nur kurz sehen. Ich konnte seine Hand nicht ergreifen, weil wir in diesen Zeiten zu den Patienten Abstand halten müssen.“

Fakt ist: Zanardi befindet sich derzeit nicht mehr in Lebensgefahr. Noch ist aber unklar, wie die weitere Genesung verlaufen wird. Nach Angaben von Erstrettern wurden seine Augen beim Unfall schwer verletzt. „Das Problem mit seinem Augenlicht ist vorerst das geringste“, so Niccolo Zanardi. „Erst ist wichtig zu wissen, ob wir wieder mit ihm kommunizieren können.“

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Autor

Michael Zeitler
Michael Zeitler

Nach dem Politikwissenschaftsstudium stellte er fest: Interessant, aber der Motorsport ist dann doch spannender. Als Kind der Schumi-Ära hat Michael Zeitler kaum ein Formel-1-Rennen verpasst und Gefallen auch an anderen Rennserien wie der IndyCar gefunden. Nach ersten journalistischen Erfahrungen, etwa im Regionalfernsehen, kam er im Oktober 2015 als Volontär und schließlich als Redakteur zu AUTO BILD MOTORSPORT. Seit 2020 gehört er zum Team F1-Insider.


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