24h Nürburgring

Verstappen erlebt großen Schreckmoment am Nürburgring

24 Stunden Nürburgring 2026 Max Verstappen Mercedes GT3
Max Verstappen. Credit: 24h Media
Bianca Garloff
Bianca Garloff

Kaum sitzt Max Verstappen im Mercedes-AMG GT3, wird es beim 24h-Rennen am Nürburgring direkt dramatisch.

Der vierfache Formel-1-Weltmeister übernimmt nach dem Boxenstopp den Mercedes mit der Startnummer 3 und geht sofort auf Angriff. Nach einer kurzen Standzeit reiht sich Verstappen zunächst auf Platz zehn ein und nimmt direkt die Verfolgung von Christian Engelhart im Konrad-Lamborghini auf.

24 Stunden Nürburgring 2026 Max Verstappen Mercedes GT3
Max Verstappen. Credit: Joerg Mitter / Red Bull Content Pool

Doch nur kurze Zeit nach Beginn seines Stints sorgt der Niederländer für einen großen Schreckmoment: Auf einer Sprungkuppe kommt Verstappen mit zwei Rädern aufs Gras und verliert beinahe die Kontrolle über seinen GT3-Boliden. Für einen Augenblick sieht es so aus, als würde der Mercedes-AMG in Richtung Leitplanke rutschen.

Verstappen reagiert blitzschnell

Doch Verstappen reagiert blitzschnell, fängt das Auto spektakulär wieder ab und bleibt auf der Strecke. Der Niederländer verliert nur etwas Zeit – und drückt anschließend sofort weiter aufs Tempo.

Trotz des Beinahe-Abflugs hält sich Verstappen keineswegs zurück. Kurz darauf sitzt der Niederländer dem Mercedes von Adam Christodoulou im Heck und zieht vorbei. Es folgen erfolgreiche Duelle mit dem BMW-Kombi und dem Mercedes mit Jesse Krohn am Steuer. Dabei kommt Verstappen im Kesselchen rechts mit beiden Rädern erneut kurz auf den Grünstreifen, fängt das Auto aber souverän ab.

Verstappen-Teamkollege spielt Start-Scharmützel herunter

Verstappens Teamkollege Daniel Juncadella hatte am Start derweil für die erste Aufregung des Rennens gesorgt: Nach einem leichten Kontakt mit Mirko Bortolotti musste der Abt-Lamborghini wenig später mit Reifenschaden an die Box.

24 Stunden Nürburgring 2026 Max Verstappen Mercedes GT3
Max Verstappen. Credit: Gruppe C Photography

Juncadella selbst spielte die Szene nach seinem Start-Stint allerdings herunter. „Ich habe gar nicht versucht, ein Manöver zu machen“, erklärte der Spanier. Den Kontakt habe er kaum gespürt. Dass der Lamborghini danach einen Reifenschaden hatte, tue ihm leid.

Einen klaren Schuldigen sieht Juncadella aber nicht: „Ich denke, dass keiner von uns beiden etwas falsch gemacht hat.“ Trotz der hektischen Anfangsphase zeigte sich der Mercedes-Pilot zufrieden: „Für uns läuft es gut. Ich freue mich auf ein langes Rennen.“

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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