Ursprünglich sollte Max Verstappen beim Start des 24h-Rennens im Cockpit sehen. Teamkollege Daniel Juncadella erklärt nun, was den Holländer zum Umdenken brachte.
Max Verstappen wollte beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring eigentlich selbst den Start fahren – zog dann aber kurzfristig zurück! Jetzt hat Teamkollege Daniel Juncadella verraten, warum der Formel-1-Weltmeister seine Meinung änderte.
Vor dem Rennen galt Verstappen eigentlich als geplanter Startfahrer des #3 Mercedes-AMG GT3 von Team Verstappen Racing. Schließlich hatte der Niederländer zuvor sämtliche Trainings-Sessions eröffnet und sich auf die erste Rennphase vorbereitet.
Doch nach dem Qualifying kam es intern plötzlich zum Umdenken. Juncadella enthüllte jetzt gegenüber „SoyMotor“, dass Verstappen am Freitagabend selbst auf ihn zuging. Der Grund: Der Red-Bull-Star kannte sich offenbar zu gut.
Verstappen verzichtete auf den Start
„Am Anfang sollte Max das Rennen starten“, erklärte Juncadella.
Doch Verstappen hatte Bedenken wegen seines eigenen Fahrstils im Getümmel der Startphase. Laut Juncadella sagte der viermalige Weltmeister zu ihm: „Du solltest lieber starten, weil ich mich selbst kenne. Es ist ein 24-Stunden-Rennen. Erste Runde, vierter Platz, ich werde mit jedem kämpfen wollen.“
Eine ehrliche Einschätzung des Niederländers, der auf der Nordschleife von Beginn an mit spektakulären Manövern und aggressiver Fahrweise auffiel. Verstappen wollte offenbar vermeiden, das Rennen seines Teams direkt am Start unnötig zu riskieren.

Am Ende übernahm deshalb Juncadella den Start. Direkt in der ersten Kurve wurde es allerdings trotzdem turbulent: Der Spanier hatte Kontakt mit dem Pole-Lamborghini.
Trotzdem entwickelte sich das Rennen zunächst perfekt für das Verstappen-Team. Gemeinsam mit Juncadella, Jules Gounon und Lucas Auer lag Verstappen über viele Stunden souverän in Führung und baute zeitweise mehr als 30 Sekunden Vorsprung auf.
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